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  Köln-Ehrenfeld, 16. und 30. Mai 2008: Veranstaltungen zum Gedenken an den Genozid in Ruanda
  Mit zwei Veranstaltungen – Film sowie Lesung und Aussprache – erinnert der Kölner Appell gegen Rassismus e.V. an den Völkermord an mindestens 800.000 Menschen, der am 7. Mai 1994 in Ruanda begann...  mehr...
  

  Berlin, 17. und 18. Mai 2008: Gedenk- Veranstaltungen zum Genozid an Pontosgriechen
  Der Verein der Pontier in Berlin „I Ipsilantides“ e.V. lädt ein zum Gedenktag (19. Mai 1919) an die 353.000 gefallenen Pontier, die während und nach dem Ersten Weltkrieg von den Jungtürken (1916-1918) und den Kemalisten (1919-1922) durch Zwangsarbeit, Massaker und Todesmärsche ermordet wurden...  mehr...
  

  29. April 2008: Türkisches Parlament verabschiedet Novelle des §301
  Nach über 13stündiger Debatte verabschiedete die Große Nationalversammlung der Republik Türkei ein mageres Ergebnis, zu dem wir kritisch Stellung nehmen...   mehr...
  

  Berlin, 26. und 27. April 2008: Kinder im Genozid - Genozid und Kinder: Veranstaltungen aus Anlass des 93. Jahresgedenkens an den Völkermord an den Armeniern
  Gemeinsam mit der Armenischen Kirchen- und Kulturgemeinde Berlin e.V. laden wir zu interkulturellen Veranstaltungen ein, die überwiegend dem Schicksal von Kindern im Genozid gewidmet sind: zwei Workshops und eine Gedenk- und Informationsveranstaltung, die mit einer Aufführung der Kindergruppe der Armenischen Kirchen- und Kulturgemeinde Berlin e.V. abschließt. Außerdem wiederholen wir am Morgen des 27. April die bewährte historische Stadtrundfahrt durch Berlin-Charlottenburg (Konzeption und Führung: Dogan Akhanli (Raphael Lemkin-Bibliothek/Köln gemeinsam mit Dr. Tessa Hofmann). Alle vier Veranstaltungen werden gefördert von der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft.  mehr...
  

  Berlin, den 26.04.2008, 14:00 bis 16:00: AGA-Mahnwache "Verantwortungs- übernahme für die Vergangenheit - Zukunft gewinnen!"
  Wir rufen zur Mahnwache vor dem Generalkonsulat der Republik Türkei, Heerstr. 21/Ecke Alemannenallee, 14052 Berlin auf !   mehr...
  

  Paris, 27.04.2008, 10:00-19:00 Uhr: 1915/2008: “Genozide sind unser Anliegen: Armenier, Juden, Tutsi, Darfuris: eine Mauer gegen das Leugnen”
  Das Collectif VAN (Vigilance Arménienne contre le Négationnisme) ruft zu einem Aktions-tag vor der Kathedrale Notre Dame auf. Zu den unterstützenden Organisationen gehören das Simon Wiesenthal-Zentrum und die Arbeitsgruppe Anerkennung.   mehr...
  

  London, 24. April 2008, ab 11:00 Uhr: Konferenz zum Tag des Armenisch-Assyrischen Genozids
  Im House of Lords führen die Armenian Solidarity with the Victims of All Genocides sowie die Nor Serount Cultural Association eine Konferenz anlässlich des Gedenktages des Geno-zids an Armeniern sowie Aramäern/Assyrern durch. Zu den Unterstützern gehört auch die Arbeitsgruppe Anerkennung. AGA-Mitglied Ruth Barnett referiert über die „Psychologischen Auswirkungen von Völkermordleugnung“. Der Abgeordnete Andrew George leitet und spon-sort die Veranstaltung.  mehr...
  

  Berlin-Mitte, 24. April 2008, ab 18:00 Uhr: Gedenk- veranstaltung im Französischen Dom (Gendarmenmarkt)
  Die Armenische Gemeinde Berlin e.V. veranstaltet einen musikalisch mit Gesang und Klavierspiel gerahmten Vortragsabend (Referent: Prof. Dr. Andreas Nachama, Direktor der Stiftung Topographie des Terrors) mit einer Ansprache von Frau Dr. ...  mehr...
  

  Berlin, 27. März 2008: Gründung der Berliner Forum für Menschenrechte und Minderheitenschutz
  Das interkulturelle Forum ist aus den Gedenkveranstaltungen für Hrant Dink hervorgegangen, die 2007 und 2008 in Berlin stattfanden. Wir veröffentlichen die Gründungserklärung.  mehr...
  

  Istanbul, 16. März 2008: Gericht verurteilt die international anerkannte Menschenrechts- anwältin und Frauenrechtlerin Eren Keskin wegen Kritik an den Türkischen Streitkräften. Wir rufen zur Solidarität auf
  Frau Keskin ist das jüngste Opfer der Gesinnungsjustiz in der Türkei. In unserem gemeinsam mit der Arbeitsgruppe Berliner Forum für Menschenrechte und Minderheitenschutz verabschiedeten Aufruf wenden wir uns an Einrichtungen der EU und an den türkischen Staatspräsidenten. Bitte unterstützen Sie diese Solidaritätsaktion mit Ihrer Unterschrift und bitten Sie Freunde und Kollegen ebenfalls um Unterstützung...  mehr...
  

  Mossul, 13.03.2008: Chaldäischer Erzbischof Paulos Faraj Rahho und seine drei Begleiter entführt und ermordet
  Mit Entsetzen und Schmerz reagierten Aramäer/Assyrer weltweit auf neuerliche Verbrechen an indigenen Christen in der multiethnischen und multireligiösen nordirakischen Stadt. Morde, Entführungen, Vergewaltigungen und Terrorakte gegen kirchliche Einrichtungen, darunter die armenische Kirche (2004), haben einen Exodus der christlichen Gemeinschaften aus der Region ausgelöst. Im Dezember 2006 riefen religiöse Fanatiker in Mossul das "Islamische Emirat Irak" aus - ein weiterer Schritt zur Radikalisierung und allgemeinen Christenverfolgung. Wir teilen den tiefen Schmerz und die Besorgnis aramäischer/assyrischer Gemeinschaften und veröffentlichen die Pressemitteilung unserer Partnerorganisation Föderation der Aramäer (Suryoye) in Deutschland e.V. (FASD).  mehr...
  

  Berlin, den 08. März 2008, 14:00 bis 16:00 Uhr: Gedenken an die Pogromopfer von Sumgait – Mahnwache vor der Botschaft der Republik Aserbaidschan
  Vor 20 Jahren, vom 26. bis 28. Februar 1988, fielen in der Industriestadt Pogromtäter über die armenische Minderheit her. Die Ausschreitungen waren offenbar von langer Hand vorbereitet, denn die Anführer waren mit Einwohnerlisten aus dem Stadtsowjet ausgestattet, Sie folterten und ermordeten Dutzende Mitbürger armenischer Abstammung...  mehr...
  

  Pressemitteilung der Arbeitsgruppe Anerkennung
Hassredner aus der Türkei und Aserbaidschan wollen in Berlin Hetze gegen Armenier betreiben
  23.03.2008, Berlin – Während Armenier in Berlin und weltweit des 20. Jahrestags der Massaker in Sumgait (26. – 28.02.1988) gedenken, soll am 24.02.2008 im Maritim Hotel Berlin eine Veranstaltung türkischer und aserbaidschanischer Nationalisten unter dem Titel „Massaker von Hocali und die Ereignisse von 1915“ stattfinden. Einladender ist der Bürgermeister der osttürkischen Stadt Igdir...  mehr...
  

  Köln, 10. Februar 2008: "Assimilierung ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit...": Der türkische Regierungschef äußert sich zu Menschenrechtsfragen
  Auf einer Großkundgebung vor fast ausschließlich türkeistämmigen Zuhörern erklärte T. R. Erdogan die Assimilierung zu einem Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Der türkische Regierungschef spricht mit einiger Kompetenz über das Thema, denn schließlich ist sein Land berüchtigt für die zwangsweise Assimilierung von Nicht-Türken, und zwar nicht nur der genozidär minorisierten Nichtmuslime im Land...  mehr...
  

  Cardiff (Wales), 27. Januar 2008: Am Genozid-Gedenktag Mahnmal für armenische Genozidopfer entweiht
  Nach der offiziellen Anerkennung des Völkermordes an den Armeniern durch das Landesparlament von Wales konnte in Cardiff ein Mahnmal für die armenischen Opfer errichtet werden. Ausgerechnet am UK Holocaust Memorial Day fanden alle, die sich zum Gedenken an Völkermordopfer sowie an den ermordeten Hrant Dink an diesem Mahnmal versammeln wollten, das Schieferkreuz mit einem Hammer zerschlagen, den die oder der Täter an Ort und Stelle zurückgelassen hatten...  mehr...
  

  Berlin, 19. Januar 2008: IN MEMORIAM HRANT DINK - Minderheiten schützen, Menschenrechte verteidigen
  Am 19. und 20. Januar fanden in der Türkei sowie in zahlreichen Staaten Europas und Nordamerikas Gedenkveranstaltungen für den vor einem Jahr ermordeten armenischen Journalisten, Zeitungsherausgeber und Menschenrechtler Hrant Dink statt. Sie belegten eindrucksvoll, dass die Person und das Werk des Toten im Gedächtnis vieler Menschen fortleben und uns Mahnung sowie Verpflichtung sind. Auf dieser Seite dokumentieren wir unsere Veranstaltungen in Berlin...  mehr...
  

  Istanbul-Şişli, 15. Januar 2008: Staatsanwalt verhängt Geldstrafe gegen „AGOS“ wegen Kritik an Gerichtsurteil
  Die Organisation “Reporter ohne Grenzen” hat die Klageerhebung und Geldbuße von 23.000 EUR verurteilt, die ein Istanbuler Staatsanwalt gegen den Besitzer der Zeitung „Agos“, Sargis Seropyan und den neuen Herausgeber Aris Nalci (Nachfolger von Arat Dink) verhängt hatte...  mehr...
  

  22. Januar 2008: RAZZIA UND FESTNAHMEN IN DER TÜRKEI - Geheimorganisation Ergenekon plante seit neun Monaten die Ermordung Orhan Pamuks, Ahmet Türks, Leyla Zanas, Osman Baydemirs sowie Fehmi Korus
  Die Geheimorganisation mit dem beziehungsreichen Namen Ergenekon* hatte bereits zwei Millionen Lira (1,5 Mio. EUR) auf einem Sammelkonto an „Spenden“ gesammelt, um Orhan Pamuk als Nummer Eins auf ihrer Hitliste bei einem seiner Istanbulbesuche ermorden zu lassen. Zu diesem Zweck traf sich auf Befehl des pensionierten Brigadegenerals Veli Küçuk ein höherer, ebenfalls pensionierter Offizier mit dem Auftragsmörder Selim A. in einem Armee-Café...  mehr...
  

  19. Januar 2008: EIN JAHR SEIT HRANT DINKS ERMORDUNG – EIN JAHR OHNE GERECHTIGKEIT
  Hrant Dink, die profilierteste Integrationsfigur im schwierigen Verhältnis zwischen der Mehrheitsgesellschaft und der armenischen Minderheit in der Türkei, wurde ermordet. Ein Jahr ist verstrichen, ohne dass eine überzeugende juristische Bewältigung dieses oder ähnlicher Verbrechen erfolgte. Ein Jahr ohne Gerechtigkeit. Stattdessen wurde der Sohn des Opfers stellvertretend für den ermordeten Vater verurteilt, terrorisiert und ins Exil getrieben...  mehr...
  

  Berlin, 2. Januar 2008: STEHEN DIE TÜRKISCHEN STAATSARCHIVE WIRKLICH ALLEN OFFEN? Im Prinzip nein... Pressemitteilung von Mehmet Uluışık
  Seit den 1990er Jahren hören wir sporadisch, dass nun, mit immer größerem Zeitabstand zum Berichtszeitraum, die osmanischen Bestände der Staatsarchive der Republik Türkei der Öffentlichkeit uneingeschränkt zur Verfügung stehen. Auch gegenwärtig wird das wieder vollmundig behauptet. Aber die Erfahrung des tscherkessischen Journalisten und Publizisten Mehmet Uluışık verlief negativ. Ihm wurde im November 2007 auf Anweisung des Innenministeriums die Einreise in die Türkei verweigert, damit, so die Vermutung Uluışıks, die Fiktion aufrecht erhalten werden kann, die Osmanischen Archive des Präsidenten stünden allen offen. Jetzt ist er an die Öffentlichkeit gegangen. Lesen Sie mehr in der beigefügten Pressemitteilung des in Berlin lebenden Autors...  mehr...
  


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