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Hunger bildete eine der häufigsten Todesarten der Deportierten. Das nordmesopotamische Deportationsgebiet gehörte zu jenem Bereich des Osmanischen Reiches, der im Ersten Weltkrieg von einer künstlich ausgelösten Hungersseuche heimgesucht wurde, zu der die Seeblockade Großbritanniens ebenso beitrug wie behördliche osmanische Massnahmen, so zum Beispiel die Beschlagnahmung von Zug- und Lasttieren, was die Bestellung der Felder unmöglich machte. Die Jagd auf Wild und Vögel, selbst auf Raben, war offiziell untersagt. Die der Regierung gehörenden Getreidespeicher wurden nicht für die hungernde Bevölkerung geöffnet. Allein im Libanon verhungerten bis zu 180.000 Menschen.
Die Hungersnot betraf alle Bevölkerungsteile im Nahen Osten, Christen wie Muslime. Aber sie traf besonders die ohnehin schon entkräfteten, mittel- und obdachlosen armenischen Deportierten in dieser gequälten Region.
Die hier gezeigten Bilddokumente wurden vom Informations- und Dokumentationszentrum Armenien (Berlin) zur Verfügung gestellt und sind urheberrechtlich geschützt.
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Eine amerikanische Ärztin untersucht einen armenischen Jungen Nr. 42 |
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Hungerkranker armenischer Junge Nr. 43 |
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Zum Skelett abgemagerte Deportierte Nr. 44 |
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Leichen verhungerter Armenier Nr. 45 |
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Verhungertes Mädchen mit zwei Kleinkindern Nr. 46 |
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Hungersnot im Libanon 1915-1919 Nr. 47 |
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Hungersnot im Libanon 1915-1919 Nr. 48 |
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Hungersnot im Libanon 1915-1919 Nr. 49 |
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Hungersnot im Libanon 1915-1919 Nr. 50 |
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Hungersnot im Libanon 1915-1919 Nr. 51 |
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Hungersnot im Libanon 1915-1919 Nr. 52 |
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