L’Aquila (Italien), 07.07.2009: T.R. Erdoğan – rein und raus aus den Kartoffeln

13.07.2009 22:14


In einem Interview mit dem „Corriere della Sera“ am Rande des G8-Gipfels in L’Aquila wies der türkische Premier energisch den Gedanken von sich, dass eine Aufarbeitung der Geschichte und namentlich des Völkermordes an den Armeniern erforderlich sei. Erdoğan im Brustton der Gewissheit: “Es gibt kein einiges Dokument, das das beweist!“ Damit ist er wieder auf der Linie, die ihn schon vor dem Parteitag in Düzce (vgl. unsere News vom 23.05.2009) auszeichnete. Anfang 2009 meinte er im Hinblick auf die Unterschriftensammlung „Ich entschuldige mich!“, dass es nichts gäbe, wofür sich die Türkei entschuldigen muss. Wie ein richtiger Genozid aussieht, weiß Erdoğan ebenfalls: In Chinas Provinz Xinjiang, wo interethnische Gewalt zwischen Han-Chinesen und turksprachigen, muslimischen Ujguren ausgebrochen ist, fände derzeit „eine Art Genozid“ gegen die Ujguren statt: „Es gibt keine andere Möglichkeit, um diese Geschehnisse zu kommentieren.“

http://www.corriere.it/esteri/09_luglio_07/entrare_europa_69c041d4-6abb-11de-a24c-00144f02aabc.shtml

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