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Berlin, 18. März 2016: AGA appelliert an den Vorsitzenden der Regierungsfraktion: Anerkennung des osmanischen Genozids ist keine Verhandlungsmasse in Deals mit der Türkei!
18.03.2016 14:38

Aus aktuellem Anlass appelliert die Arbeitsgruppe Anerkennung an Volker Kauder und kritisiert die deutsche Tradition einer „realpolitischen“ Türkeipolitik, bei der die Rechte und Anliegen der Nachfahren von Völkermordopfern zugunsten vermeintlich „höherer“ Ziele zurückgesetzt werden.mehr...
AGA Vorsitzende als Ehrenprofessorin der staatlichen Universität Jerewan ernannt
16.01.2016 18:43

Mit der Entscheidung vom akademischen Rat der staatlichen Universität Jerewan wurde Frau Dr. Tessa Hofmann am 22. Okt 2015 aufgrund ihres wissenschaftlichen Engagement und ihrer Leistungen zur Bildung und Anerkennung des Völkermordes an den Armeniern sowie der Langzeit Kooperation mit der staatlichen Universität Jerewan, als Ehrenprofessorin der staatlichen Universität Jerewan ernannt worden. mehr...
AGA-Weihnachtswünsche
23.12.2015 15:18

Das Jahr 2015 brachte Kriege und zahlreiche politische Krisen, aber auch die 100. Jährung des Gedenkens an den osmanischen Genozid. Nie zuvor erschienen im In und vor allem im Ausland so zahlreiche wissenschaftliche Publikationen und war das Medieninteresse an einem einhundert Jahre zurückliegenden Staatsverbrechen so anhaltend lang und groß wie in diesem Jahr. mehr...
Berlin, 26. Oktober 2015: „Anerkennung des osmanischen Genozids nicht der Realpolitik opfern!“ – Appell des AGA-Vorstands an den Bundestag und die Bundesregierung
26.10.2015 17:44

In einem Offenen Brief wendet sich der Vorstand der Arbeitsgruppe Anerkennung gegen die Entscheidung der Großen Koalition, die zweite und dritte Lesung der Anerkennungs-Resolution des Bundestags mit Rücksicht auf die Türkei ad infinitum zu verschieben.mehr...
Ankara, 16. Oktober 2015: Türkische Menschenrechtsorganisationen kritisieren scharf das Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte
18.10.2015 19:03

Die Menschenrechtsvereinigung der Türkei (IHD) sowie das Zentrum Wahrheit-Gerechtigkeit-Erinnerung (HAFIZA Merkez) bildeten in dem Verfahren Perincek vs. Schweiz gemeinsam mit dem kanadischen Institute for Genocide and Human Rights Studies (IGHRS, Toronto) eine Koalition, die der EGMR als Dritte Seite anerkannt hatte.mehr...
Straßburg, 15. Oktober 2015: EGMR verurteilt schweizerische Justiz und erlaubt Genozidleugnung im Rahmen der Meinungsfreiheit
15.10.2015 12:38

Soeben hat der Präsident des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte das Urteil in der seit 2008 anhängigen Sache Perincek vs. Schweiz verkündet. Die Oberste Kammer des EGMR bestätigt als letzte Instanz das vorherige Urteil des EGMR vom 17.12.2013, in dem die Faktizität des Genozids an den Armeniern bereits infrage gestellt worden war und Dogu Perincek das uneingeschränkte Recht auf Meinungsäußerung entsprechend §10 der Europäischen Menschenrechtskonvention zuerkannt wurde; nach Ansicht des EGMR schließt dies das Recht ein, den Völkermord an den Armeniern des Osmanischen Reiches zu bezweifeln.mehr...
30. September 2015: Die Präsidenten der International Association of Genocide Scholars appellieren an den Deutschen Bundestag, den osmanischen Genozid in Schriftform anzuerkennen
12.10.2015 18:24

Mit ihrem gemeinsamen Schreiben appellierten die zehn bisherigen Präsidenten der international größten Berufsvereinigung von Genozidwissenschaftler_innen an den Deutschen Bundestag, den Genozid an „der armenischen, assyrischen und griechischen Bevölkerung des Osmanisches Reiches“ in Schriftform anzuerkennen. Ihre postalisch und per Email versandten Schreiben richteten sie an den Bundestagspräsidenten Prof. Dr. Norbert Lammert, den Vorsitzenden des Auswärtigen Ausschusses des Deutschen Bundestag, Dr. Norbert Röttgen, sowie die beiden Fraktionsvorsitzenden Kauder und Oppermann.mehr...
Straßburg, 15. Oktober 2015, 11:45: EMGH-Präsident Dean Spillmann verkündet das endgültige Verdikt in der Causa Perincek ./. Schweiz
08.10.2015 21:19

Wir wagen keine Prognose und weisen nur auf die Pressekonferenz der Gesellschaft Schweiz-Armenien (GSA) um 15:30 Uhr in Bern hin. In Straßburg ist GSA durch ihren Anwalt Dr. Frédéric Krenc vertreten.mehr...
11. August 1904: Die Schlacht am Waterberg – Beginn des ersten Genozids des 20. Jahrhunderts – Presseerklärung der Arbeitsgruppe Anerkennung (AGA)
05.08.2015 19:15

Die „Schlacht am Waterberg“ zwischen deutschen kolonialen „Schutztruppen“ und indigenen Kriegern bezeichnet die Niederschlagung des Aufstands der (Ova)Herero, Nama, Darama und San gegen ihre zunehmende Entrechtung und Enteignung seit 1884. mehr...
31. Juli 2015: Lateinamerikanisches Parlament erkennt Genozid an Armeniern an
02.08.2015 14:40

Die Initiative für eine Resolution ist vor allem Ecuador zu verdanken.mehr...
Berlin, 2. Juni 2015: Konstanzer Historikerin fordert Historikerkommission zur „Aufarbeitung des deutschen Wissens und des deutschen Unterlassens“ beim osmanischen Genozid
21.07.2015 14:45

Während einer Gedenkveranstaltung für aramäischsprachige Genozidopfer in der Berliner Gedächtniskirche kritisierte die Konstanzer Historikerin Prof. Dr. Dorothea Weltecke die Untätigkeit der deutschen Geschichtsforschung und forderte die Bundesregierung auf, eine Historikerkommission mit der Aufarbeitung des deutschen Schuldanteils am osmanischen Genozid zu beauftragen. Frau Weltecke führte unter anderem aus.mehr...
Leer (Ostfriesland), 18.06.2015 : Ein drei Meter hoher Kreuzstein zum Gedenken an armenische Genozidopfer
02.07.2015 20:22

Dank der Initiative ihres armenischstämmigen Bürgers Albert Towmasjan erhält die Stadt Leer nun auch einen Kreuzstein zum Gedenken an die armenischen Opfer des osmanischen Weltkriegs-Genozids an christlichen Bürger_innen. Nachdem der damalige parteilose Bürgermeister Kellner schon 2014 der Errichtung des Gedenksteins in einem öffentlichen Park bereits zugestimmt hatte, wehrte sich seine Nachfolgerin (CDU) 2015 zunächst gegen die Verwendung des Begriffs Völkermord in der Gedenkinschrift. mehr...
Berlin, 12. Juni 2015: Bundestagsresolution - Regierungspartei antwortet auf Anfrage des AGA-Vorstands
27.06.2015 00:12

Am 17. Mai hatte der AGA Vorstand den CDU-Fraktionsvorsitzenden Volker Kauder wegen der noch immer nicht verabschiedeten Bundestagsresolution zum Genozid an den osmanischen Armenier_innen sowie weiteren christlichen Opfergruppen (Aramäer_innen/Assyrer_innen, kleinasiatische und pontische Griech_innen) angeschrieben. Mitte Juni antwortete der Referent für Außen- und Sicherheitspolitik der CDU/CSU-Fraktion in einem formal verbindlich gehaltenen, inhaltlich leider wenig aussagekräftigem Schreiben. mehr...
Brasilia, 27. Mai 2015: Brasilien anerkennt Genozid an Armeniern
09.06.2015 19:19

Der brasilianische Bundessenat verabschiedete einstimmig eine Resolution zur Anerkennung des Genozids an den Armeniern, in der auch die Leistungen armenischer Flüchtlinge in der Gesellschaft, Wirtschaft und Kultur des Landes gewürdigt wurden. Brasilien ist damit der 23. Staat, der den Genozid an den Armeniern legislativ anerkannt hat.mehr...
Berlin, 28. Mai 2015: „Damit Vergangenheit Zukunft hat“ – Pressemitteilung der Deutschen Stiftung Denkmalschutz
28.05.2015 19:23

Das Ortskuratorium Berlin der privaten Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) veröffentlicht anlässlich der Umwidmung der sanierten denkmalgeschützten Grabmale auf dem Evangelischen Luisenkirchhof III zu einer Genozidgedenkstätte folgende Pressemitteilung.mehr...
Köln-Mülheim, 23. Mai 2015: Genozidleugner Dogu Perincek bezeichnet Genozid an Armeniern als Lüge – Kölner Polizeipräsidium sieht keinen Handlungsbedarf
25.05.2015 14:48

Bei einer öffentlichen Veranstaltung des Türkischen Jugendbundes Europa (TGB Avrupa) anlässlich des Gedenkens an den Beginn des so genannten Unabhängigkeitskampfes der kemalistischen Nationalisten (1919-1922) trat als letzter bzw. Hauptredner Dogu Perincek ein; ein Moderator bezeichnete ihn „Wegbereiter“ („önder“).mehr...
Damit der Bundestag es nicht vergisst: Musterbriefe zur Erinnerung
24.05.2015 13:27

Wie lange wird der Bundestag noch brauchen, um aus den vorliegenden drei Resolutionen einen gemeinsamen Antrag zu formulieren? Die Suche nach einer möglichst für viele Abgeordnete akzeptablen Beschlussvorlage ist nicht einfach, denn die Vorstellungen der drei Antragstexte weichen hinsichtlich des Stellenwerts, der einer völkerrechtlich verbindlichen Bewertung des osmanischen Genozids eingeräumt werden soll, ebenso ab wie in den erinnerungspolitischen Handlungsfeldern, die sich mit der Anerkennung der bisher lediglich als „Vertreibung“ und „Massaker“ umschriebenen Verbrechen als Völkermord ergeben würden. mehr...
Berlin, 25. April 2015: „Verantwortung verjährt nicht!“ – Beschluss der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz zum 100jährigen Gedenken an den Genozid an den Armeniern
22.05.2015 13:06

In Punkt 4 ihres Beschlusses bekannte sich die Landessynode zur Geschichtsaufarbeitung als Voraussetzung für Aussöhnung, für Jugendaustausch und für die „sorgfältige Behandlung“ der „Gewalttaten der Vergangenheit“ in den Schulbüchern; letzteres dürfe „nicht durch politische Interessen verhindert werden.“mehr...
Öffentliches Gedenken in Deutschland 2015: Halle und Leer (Ostfriesland) – zwei konträre Fallbeispiele
09.05.2015 18:26

Deutschland tut sich auch einhundert Jahre nach dem osmanischen Genozid immer noch schwer mit dem Gedenken im öffentlichen Raum seiner Städte und Kommunen. Das erklärt sich nur teilweise aus dem Umstand, dass der deutsche Gesetzgeber noch immer keine Resolution zum Genozid an den Armeniern, Aramäern/Assyrern/Chaldäern sowie Griechen Kleinasiens und Ost-Thrakiens verabschiedet hat. Denn in ihrer Entscheidung, ob ein Gedenkstein im öffentlichen Raum errichtet wird, sind Stadtoberhäupter und Stadtparlamente, Bezirksversammlungen und Gedenktafelkommissionen unabhängig von Vorgaben des Bundestags. mehr...
Luxemburg, 6. Mai 2015: Abgeordnetenkammer des Großherzogtums erkennt Genozid an Armeniern an
09.05.2015 13:17

Der Gesetzgeber des Großherzogtums Luxemburg nahm einstimmig einen Resolutionsentwurf an, den Laurent Mosar, ein Abgeordneter der christdemokratischen Regierungspartei CSV, eingebracht hatte.mehr...

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