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Köln-Mülheim, 23. Mai 2015: Genozidleugner Dogu Perincek bezeichnet Genozid an Armeniern als Lüge – Kölner Polizeipräsidium sieht keinen Handlungsbedarf
25.05.2015 14:48

Bei einer öffentlichen Veranstaltung des Türkischen Jugendbundes Europa (TGB Avrupa) anlässlich des Gedenkens an den Beginn des so genannten Unabhängigkeitskampfes der kemalistischen Nationalisten (1919-1922) trat als letzter bzw. Hauptredner Dogu Perincek ein; ein Moderator bezeichnete ihn „Wegbereiter“ („önder“).mehr...
Damit der Bundestag es nicht vergisst: Musterbriefe zur Erinnerung
24.05.2015 13:27

Wie lange wird der Bundestag noch brauchen, um aus den vorliegenden drei Resolutionen einen gemeinsamen Antrag zu formulieren? Die Suche nach einer möglichst für viele Abgeordnete akzeptablen Beschlussvorlage ist nicht einfach, denn die Vorstellungen der drei Antragstexte weichen hinsichtlich des Stellenwerts, der einer völkerrechtlich verbindlichen Bewertung des osmanischen Genozids eingeräumt werden soll, ebenso ab wie in den erinnerungspolitischen Handlungsfeldern, die sich mit der Anerkennung der bisher lediglich als „Vertreibung“ und „Massaker“ umschriebenen Verbrechen als Völkermord ergeben würden. mehr...
Berlin, 25. April 2015: „Verantwortung verjährt nicht!“ – Beschluss der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz zum 100jährigen Gedenken an den Genozid an den Armeniern
22.05.2015 13:06

In Punkt 4 ihres Beschlusses bekannte sich die Landessynode zur Geschichtsaufarbeitung als Voraussetzung für Aussöhnung, für Jugendaustausch und für die „sorgfältige Behandlung“ der „Gewalttaten der Vergangenheit“ in den Schulbüchern; letzteres dürfe „nicht durch politische Interessen verhindert werden.“mehr...
Öffentliches Gedenken in Deutschland 2015: Halle und Leer (Ostfriesland) – zwei konträre Fallbeispiele
09.05.2015 18:26

Deutschland tut sich auch einhundert Jahre nach dem osmanischen Genozid immer noch schwer mit dem Gedenken im öffentlichen Raum seiner Städte und Kommunen. Das erklärt sich nur teilweise aus dem Umstand, dass der deutsche Gesetzgeber noch immer keine Resolution zum Genozid an den Armeniern, Aramäern/Assyrern/Chaldäern sowie Griechen Kleinasiens und Ost-Thrakiens verabschiedet hat. Denn in ihrer Entscheidung, ob ein Gedenkstein im öffentlichen Raum errichtet wird, sind Stadtoberhäupter und Stadtparlamente, Bezirksversammlungen und Gedenktafelkommissionen unabhängig von Vorgaben des Bundestags. mehr...
Luxemburg, 6. Mai 2015: Abgeordnetenkammer des Großherzogtums erkennt Genozid an Armeniern an
09.05.2015 13:17

Der Gesetzgeber des Großherzogtums Luxemburg nahm einstimmig einen Resolutionsentwurf an, den Laurent Mosar, ein Abgeordneter der christdemokratischen Regierungspartei CSV, eingebracht hatte.mehr...
AUF DEM WEG ZUR ANERKENNUNG DES GENOZIDS AN ARMENIERN UND ANDEREN CHRISTEN IM OSMANISCHEN REICH
29.04.2015 20:40

PRESSEERKLÄRUNG: Berlin – 29. April 2015. In der letzten Woche jährte sich das Gedenken an den Genozid an den Armeniern im Osmanischen Reich zum einhundertsten Mal. Viele Veranstaltungen schlossen erfreulicherweise bei dieser Gelegenheit auch das Gedenken an die aramäischsprachigen Mitopfer – Aramäer/Assyrer/Chaldäer – sowie griechisch-orthodoxen Christen ein. Aus diesem Anlass nahm der Bundespräsident an einem ökumenischen Gedenkgottesdienst am 23. April teil und der Deutsche Bundestag gedachte in seiner Sitzung vom 24. April der historischen Ereignisse. mehr...
Berlin, 27. April 2015: AGA fragt Bundestagspräsidenten: „Wann dürfen wir mit Abstimmung rechnen?“
27.04.2015 12:17

Am 24. April 2015 wurden drei dem Bundestag vorliegende Beschlussfassungsanträge der Fraktionen der Großen Koalition, der Grünen sowie der Linken zur weiteren Beratung an den Auswärtigen Ausschuss verwiesen. Alle drei Entwürfe enthalten den Begriff Völkermord, wenn auch mit unterschiedlicher Gewichtung, mit unterschiedlichen Begründungen und erinnerungspolitischen Ableitungen. Da uns unklar ist, wann und wie daraus eine gemeinsame Vorlage wird bzw. ob es überhaupt zu einer solchen kommt, haben wir uns an den Präsidenten des Deutschen Bundestages gewendet und regen an, dass auch andere an einer Beschlussfassung des Bundestages interessierte Bürger_innen brieflich nachfragen.mehr...
Sofia, 24. April 2015: Bulgarisches Parlament erkennt Genozid an Armeniern an
26.04.2015 20:42

Mit 157 Stimmen gegen 37 Stimmen und ohne Enthaltungen erkannte der bulgarische Gesetzgeber die massenhafte Vernichtung von Armeniern im Zeitraum 1915-1922 als Genozid an und erklärte den 24. April zum offiziellen Gedenktag.mehr...
Berlin, 23. April 2015: „Erinnerung und Gedenken an die Vertreibungen und Massaker an den Armeniern vor 100 Jahren“ - Antrag der Fraktionen der CDU/CSU und SPD
23.04.2015 14:39

Na ja. Nach 100 Jahren bekommt der deutsche Gesetzgeber gerade noch knapp vor Terminschluss die Kurve, auch wenn das Ergebnis nicht wirklich zu begeistern vermag. In der Überschrift „tarnt“ sich die Resolution wie gehabt mit den sachlich nicht wirklich angemessenen Umschreibungen „Vertreibungen“ und „Massaker“. Dann gelangt die Beschlussvorlage im dritten Absatz zum G-Wort, um gleich anschließend die Singularität des Holocaust zu beschwören.mehr...
Köln, 23. April 2015: „Vom ersten zum zweiten Genozid…“: Pressemitteilung der Föderation der Dersim-Gemeinden in Europa e.V. zum Gedenktag an den Genozid an den Armeniern
23.04.2015 14:21

Am 24. April jährt sich der Genozid an den Armeniern zum 100., am 4. Mai an den Dersimern zum 78. Mal. Zwei Völker, die brüderlich miteinander verbunden sind; zwei Völker, deren gemeinsame Narbe der an ihnen vollzogene Völkermord ist, jährt sich dieser Tage wieder.mehr...
Wien, 21. April 2015: Fraktionsvorsitzende der österreichischen Parlamentsvorsitzenden verurteilen Genozid an Armeniern, Aramäern/Assyrern und Pontosgriechen
22.04.2015 08:43

Die österreichischen Fraktionsvorsitzenden (in Österreich Klubobleute genannt) veröffentlichten heute eine gemeinsame Erklärung anlässlich des 100. Jahrestages des Gedenkens an den osmanischen Genozid.mehr...
Berlin, 21. April 2015: Endlich Anerkennung! – Presseerklärung der Arbeitsgruppe Anerkennung – Gegen Genozid, für internationale Verständigung e.V. anlässlich des bevorstehenden Bundestagsbeschlusses
21.04.2015 08:41

Mit Erleichterung, Dank und Hoffnung haben wir den gestrigen Tagesnachrichten entnommen, dass im Deutschen Bundestag am 24. April 2015 eine Beschlussvorlage der Großen Koalition zur Abstimmung gelangen soll, die die Vernichtung der Armenier im Osmanischen Reich – endlich! – als Völkermord bewertet. Mit ihrer Entscheidung für den einzigen sachgemäßen und rechtlich angemessenen Begriff beenden die beiden Regierungsparteien ihr jahrzehntelanges Schweigen und Ausweichen und ebnen den Weg für eine förmliche Anerkennung Deutschlands. mehr...
Berlin, 18. April 2015: Offener Brief an die Bundeskanzlerin: „DEUTSCHLAND VERSAGT MENSCHENRECHTLICH: 100 Jahre Schweigen zu Genozid!“
17.04.2015 23:01

Verbände und Vereine appellieren in einem Offenen Brief an die Bundeskanzlerin: DURCHBRECHEN SIE DAS SCHWEIGEN! 100 JAHRE SIND GENUG! Der Offene Brief wurde heute während einer erinnerungspolitischen Mahnwache vor dem Bundeskanzleramt der deutschen Regierungschefin übergeben. Zuvor hatten die Teilnehmer_innen eine Mahnwache vor der Türkischen Botschaft durchgeführt, mit der sie gegen die anhaltende Leugnung des Genozids protestierten. Während der Mahnwache wurden die Namen von einhundert armenischen Intellektuellen wachgerufen, die ab dem 24. April 1915 festgenommen und ermordet worden waren.mehr...
Frankfurt/Main, 15. April 2015: Erklärung des Vereins der Völkermordgegner e.V. zum 100. Gedenkjahr an den osmanischen Genozid
16.04.2015 12:39

Der Verein der Völkermordgegner e.V. (SKD) ist überzeugt, dass kein Staatspolitiker und auch keine intellektuelle Persönlichkeit von Gewissen die Einladung der Verantwortlichen der Türkischen Republik annehmen darf, um die blutigen Taten des Ersten Weltkrieges mit Millionen Opfern sowie die Freisprechung der Schuldigen des Genozids an der christlichen Bevölkerung des Osmanischen Reiches als „Verteidigung des Vaterlandes“ und als „Sieg von Gallipoli (Çanakkale)“ zu feiern.mehr...
Wien, 15. April 2015: Vorsitzender der Aleviten Österreichs erklärt sich zum „Völkermord an den Armeniern, Assyrern und Griechen“
15.04.2015 19:50

Mehmet Ali Çankaya wirft „internationalen Gemeinschaften und Menschenrechtsorganisationen“ vor, die Türkei seit 100 Jahren in ihrer Leugnung des Genozids sowie der entschädigungslosen Enteignung der Opfer bestärkt zu habenmehr...
Göttingen, 14. April 215: Generalsekretär der Gesellschaft für bedrohte Völker appelliert an Bundestag: „Die Vernichtung christlichen Lebens beim Namen nennen: Völkermord an den Armeniern offiziell anerkennen!“
14.04.2015 19:30

anlässlich des 100. Jahrestages des Beginns des Völkermordes an den Armeniern im Osmanischen Reich (24.4.1915) fordert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) den Deutschen Bundestag dazu auf, diesen Genozid endlich ausdrücklich als solchen zu bezeichnen, das Verbrechen offiziell anzuerkennen und zu verurteilen. Damals wurden mehr als 1,5 Millionen Armenier und mindestens 500.000 Assyrer/Aramäer/ Chaldäer ermordet.mehr...
Den Haag, 9. April 2015, Rom/Vatikan, 11. April 2015: Inklusive Genozid-Anerkennung durch das niederländische Parlament und Papst Franziskus
13.04.2015 18:21

Das niederländische Parlament nahm eine von dem christdemokratischen Abgeordneten Joel Voordewind eingebrachte Resolution zur Anerkennung des Genozids an Armeniern und Assyrern als verbindlich an. Zwei Tage darauf richtete Papst Franziskus während einer Gedenk-Messe im Petersdom ein Grußwort an die Armenier, in dem er ebenfalls ihrer Mitopfer gedachte. Das Oberhaupt der katholischen Kirche nannte den osmanischen Genozid an Christen als eines der drei großen Beispiele des 20. Jahrhunderts für Völkermord – neben dem Genozid der Nationalsozialisten und dem Holodomor der Stalinistenmehr...
Berlin, 2. April 2015: Der ewige deutsche Eiertanz und der osmanische Genozid an Christen
04.04.2015 15:09

Am 24. April will der Bundestag 65 Minuten über zwei konträre Beschlussvorlagen diskutieren. Die Vorlage der Regierungskoalition aus CDU/CSU und SPD soll nach Informationen der Berliner Tageszeitung „Tagesspiegel“ in ihrer Urfassung das Wort „Völkermord“ enthalten haben, wurde dann aber auf Druck der Fraktionsspitzen von SPD und CDU/CSU sowie des Auswärtigen Amtes gestrichen.mehr...
Berlin, 24. April 2015: Deutscher Bundestag berät über Beschlussantrag der Fraktion DIE LINKE „100. Jahresgedenken des Völkermords an den Armenierinnen und Armeniern 1915/16 – Deutschland muss zur Aufarbeitung und Versöhnung beitragen“
29.03.2015 19:54

Der Bundestag wird als Tagungspunkt 27 über einen Beschlussantrag der oppositionellen Fraktion der Sozialisten „DIE LINKE“ beraten, der bereits veröffentlicht wurde. Leider bleiben in diesem Antrag wie auch sonst so oft aramäischsprachige Mitopfer – Aramäer/Assyrer/Chaldäer – unerwähnt, von griechischen Genozidopfern im Osmanischen Reich ganz zu schweigen.mehr...
Jerewan, 24. März 2015: Nationalversammlung der Republik Armenien verurteilt Genozid an Griechen und Assyrern
24.03.2015 21:38

Die Nationalversammlung der Republik Armenien verurteilte einstimmig, mit 117 Stimmen und ohne Enthaltungen den Völkermord an Griechen und Assyrern. Der Beschluss wurde von allen Parteifraktionen gemeinsam mit parteilosen Abgeordneten gefasst. Der Beschluss wurde mit stehendem Applaus begrüßt.mehr...

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