NEWS

Seite:12345>>



Berlin, 5. Februar 2015: Fraktion Die LINKE fragt Bundesregierung nach deutsch-armenischen Beziehungen und der Erinnerung an den Völkermord an den Armeniern
18.02.2015 12:28

Mit einer weiteren Kleinen Anfrage an die seit Jahren ihrer historischen Verantwortung ausweichende Bundesregierung versucht die oppositionelle Fraktion der LINKEN das offizielle Schweigen und Ausweichen zu durchbrechen. mehr...
30. Januar 2015: Bundesverband der Aramäer: "Bundesregierung übernimmt Sprachregelung der Türkei"
30.01.2015 13:57

In seiner Pressemitteilung kritisiert der Bundesverband der Aramäer in Deutschland scharf die jüngste ausweichende Stellungnahme der Bundesregierung vom 13.01.2015 zu einer Kleinen Anfrage der oppositionellen Linkspartei mehr...
Berlin, 21.01.2015: Bundesregierung will keine eigene Gedenkveranstaltung zum Genozid an den Armeniern durchführen
22.01.2015 12:42

Wie der Presseservice des Deutschen Bundestags mitteilt, prüft die Bundesregierung derzeit eine etwaige Teilnahme an Gedenkveranstaltungen der Armenier, will aber keine eigenen Veranstaltungen durchführen. Zur völkerrechtlichen Bewertung, ob es sich bei den „Massakern“ und „Vertreibungen“ von 1915/6 um einen Genozid gehandelt habe, verweist das Auswärtige Amt darauf, dass die Bundesrepublik die Genozid-Konvention der UN erst 1955 unterzeichnet habe und das Abkommen angeblich nicht rückwirkend gelte.mehr...
Köln, 10.12.2014: Wir trauern um Ralph Giordano
10.12.2014 17:01

Nach Angaben seines Verlags verstarb heute Vormittag der deutsch-jüdische Schriftsteller und Publizist Ralph Giordano nach einem Unfall und im Alter von 91 Jahren in einem Kölner Krankenhaus. Der streitbare Autor wurde vor allem durch seine autobiografische Familiensaga „Die Bertinis“ bekannt. 1986 lief sein Dokumentarfilm „Die Armenische Frage existiert nicht mehr“ (55 Min.) trotz vehementer türkischer Proteste – darunter Morddrohungen gegenüber Giordano und Bombendrohungen gegen die Fernsehanstalt - in der ARD. mehr...
Berlin, 06.12.2014: Genozidleugner nutzen in Berlin Räume des Deutschen Gewerkschaftsbundes – antirassistische Initiative AKEBI protestiert
07.12.2014 19:49

Unglaublich, aber wahr: Während sich weltweit Gemeinden, Künstler_innen und Wissenschaftler_innen auf das Gedenkjahr 2015 vorbereiten, üben sich türkeistämmige Genozidleugner wie Dogu und Mehmet Perincek, Ali Söylemezoglu und andere in fortgesetztem Bestreiten der historischen und juristischen Tatsache. mehr...
Berlin-Charlottenburg, 30. November 2014, ab 17:00: ARBEITSGRUPPE ANERKENNUNG – GEGEN GENOZID, FÜR VÖLKERVERSTÄNDIGUNG e.V. ernennt türkischen Menschenrechtler und Verleger Ragıp Zarakolu zum Ehrenmitglied
28.10.2014 19:42

Mit der Ernennung zum Ehrenmitglied würdigt die Arbeitsgruppe Anerkennung – Gegen Genozid, für Völkerverständigung das Lebenswerk des türkischen Verlegers und Menschenrechtler Ragıp Zarakolu. Herr Zarakolu setzt sich in einzigartiger, vorbildlicher Weise trotz eigener politischer Verfolgung für die Aufarbeitung historischen Unrechts ein – namentlich der Genozide an bis zu 3 Millionen Christen im osmanischen Reich – sowie für die Rechte ethnischer und religiöser Minderheiten in der Türkei.mehr...
Berlin, 3. November 2014: AGA appelliert an Bundestagspräsident Lammert: Bundestag soll 2015 endlich Klartext reden!
04.11.2014 23:49

In einem Schreiben an den Bundestagspräsidenten Prof. Dr. Norbert Lammert erkundigte sich der Vorstand der Arbeitsgruppe Anerkennung nach dem Stand und der Natur der vom deutschen Gesetzgeber für 2015 geplanten Veranstaltung aus Anlass des Gedenkens an den Genozid an den Armeniern vor fast einhundert Jahren. Zugleich forderte der Vorstand von den Bundestagsabgeordneten, die „vermutlich letzte Chance“ zur Korrektur der Versäumnisse wahrzunehmen, die mit der nicht-legislativen Bundestagsresolution vom 16.06.2005 begangen wurden. Damals verzichtete der Bundestag darauf, die Verbrechen des jungtürkischen Nationalistenregimes als Genozid zu bezeichnen und umschrieb sie stattdessen als „Massaker“ und „Vertreibung“.mehr...
30.09.2014, Genf: Türkischer Druck gegen Genozid-Denkmal „Tränen der Erinnerung“ zeigt Wirkung
30.09.2014 16:11

Seit sieben Jahren gibt es Streit um ein Genozid-Denkmal, das in Genf errichtet werden soll. Schon einmal erzwang türkischer Druck die Verlegung des Ortes, an dem die stählernen „Tränen der Erinnerung“ des Künstlers Mark Ohanian errichtet werden sollen. Nun verlangt die Kantonsregierung eine weitere Verlegung des Standorts. Doch die Armenier lehnen einen neuerlichen „Kompromiss“ ab.mehr...
Berlin/Jerewan, 18.09.2014: Bundestag bereitet Diskussion über Armenier-Genozid für 2015 vor
19.09.2014 19:39

Der armenischen Presseagentur „Armenpress“ zufolge bereiten Bundestagspräsident Dr. Norbert Lammert und der CDU-Abgeordnete Martin Grund eine Diskussion im Bundestag aus Anlass des 100-Jahresgedenkens an den Genozid an den Armeniern vor. Auch eine Resolution soll laut „Armenpress“ in Vorbereitung sein.mehr...
Dayr-az-Zawr, 21.09.2014: Terrormiliz „Islamischer Staat“ zerstört Gedenkkirche für armenische Genozidopfer
22.09.2014 16:07

Die den Opfern des Genozids an 1,5 Millionen Armeniern geweihte und 1991 eröffnete Kirche diente auch jenen Muslimen als Pilger- und Gedenkort, die von (zwangs)islamisierten armenischen Deportierten abstammen. Schon vorher im syrischen Bürgerkrieg beschädigt, wurde die Hl. Märtyrerkirche (Surb Nahatakaz) in der nordostsyrischen Millionenstadt jetzt von den Terrormilizen gesprengt. Der Außenminister Armeniens, Edward Nalbandjan, verurteilte die Tat als „schrecklichen Vandalismus“.mehr...
09.09.2014, Athen: Griechisches Parlament verabschiedet Antirassismus-Gesetz und stellt Genozidleugnung unter Strafe
10.09.2014 16:04

Das seit 2013 vorbereitete Gesetz richtet sich gegen die xenophobe rechtsradikale Partei „Goldene Morgenröte“, die im Schatten der Euro- und Wirtschaftskrise Griechenlands Zulauf verzeichnet.mehr...
Nordirak: Terrormiliz ISIS hat fünftausend Jesidinnen verschleppt
17.09.2014 20:29

Nach Angaben der Gesellschaft für bedrohte Völker hat die islamisch-fundamentalistische Terrormiliz im Nordirak Jesidinnen im Alter zwischen 13 und 56 Jahren verschleppt, die sie entweder auf Sklavenmärkten feilbietet oder zur „Eigenverwendung“ behält. Im einstigen Staatsgefängnis von Mossul, wo ISIS zuvor 670 Schiiten ermordete, sitzen nun eintausend Jesidinnen fest.mehr...
07. August 2014: ISIS hat Niniveh-Ebene von Christen „gesäubert“ – Presseerklärung des Aramäischen Weltrates
07.08.2014 12:08

Das Ziel islamischer Dschihadisten scheint erreicht: die Niniveh-Ebene ist „christenfrei“. 200.000 Christen wurden vertrieben. Der überraschende Rückzug der kurdischen Kämpfer (Peschmerga), die bisher als Beschützer der Nichtmuslime auftreten, lieferte auch Tausende Jesiden der Verfolgung aus.mehr...
Venedig: Weltpremiere des Spielfilms „The Cut“
25.07.2014 20:46

Der deutsch-türkische Regisseur Fatih Akin beendet seine „Liebe, Tod und Teufel“ betitelte Spielfilmtrilogie mit dem Film „The Cut“, der vom Schicksal eines armenischen Genozid-Überlebenden und dessen Suche nach seinen Töchtern handelt. Die Premiere des Films erfolgt während des diesjährigen Biennale von Venedig (27. August – 7. September), ab 16. Oktober 2014 kommt der Film in die Kinos. mehr...
Navarra, 23. Juni 2014: Parlament der Autonomen Region Navarra erkennt Genozid an den Armeniern an
25.06.2014 20:58

Als vierte Region Spaniens hat nun auch Navarra den Genozid an den Armeniern anerkannt. Das an Frankreich angrenzende Gebiet besitzt etwa die flächenmäßige Ausdehnung Zyperns (10.391 km2) und eine Bevölkerung von annähernd 650.000 Einwohnern. Die drei anderen „anerkennenden“ Regionen sind das Baskenland, Katalanien sowie die Balearischen Inseln.mehr...
Straßburg, 3. Juni 2014: Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) beschließt Wiederaufnahme des Verfahrens Dogu Perincek vs. Schweiz
04.06.2014 14:25

Die Große Kammer des EGMR gab gestern dem Antrag der schweizerischen Regierung statt, die EGMR-Entscheidung vom 17.12.2013 in der Causa Perincek ./. Schweiz zu prüfen. In der Vorentscheidung hatte der EGMR die Ansicht des türkischen Genozidklägers gestützt, der sich darauf berufen hatte, Genozidleugnung falle unter Meinungsfreiheit. Auf Antrag der schweizerischen Regierung wird nun erneut und höchstinstanzlich zu prüfen sein, ob Genozidleugnung eine bloße „Ansicht“ wie jede andere auch ist oder ein juristisch zu ahnendes Verbrechen entsprechend dem schweizerischen Antidiskriminierungsgesetz darstellt.mehr...
23. Mai 2014: „Meinungs- und Redefreiheit für einen Gegner der Meinungs- und Redefreiheit?“ – Pressemitteilung des Bundesverbandes der Aramäer in Deutschland zum Besuch des türkischen Regierungschefs in Köln
23.05.2014 22:51

Aus Anlass des morgigen Auftritts von Ministerpräsident Erdogan in der staatsnahen DITIB-Moschee in Köln veröffentlicht der Bundesverband der Aramäer eine kritische Stellungnahme.mehr...
Leer (Ostfriesland), 26. April 2014: Bürgermeister genehmigt Kreuzstein-Projekt
01.05.2014 20:04

Bei einer Gedenkveranstaltung im Festsaal des Rathauses der ostfriesischen Stadt Leer überreichte der parteilose Bürgermeister Leers, Wolfgang Kellner, das offizielle Genehmigungsschreiben zur Errichtung eines Kreuzsteins im Gedenken an die Opfer des Genozids an den Armeniern im Osmanischen Reich. Organisator der Veranstaltung und Initiator des Gedenksteinprojekts war Albert Towmassjan, ein örtlicher Geschäftsmann, der 2001 als politischer Flüchtling nach Deutschland kam.mehr...
Ankara/Istanbul, 23. April 2014: „ES REICHT! SCHLUSS MIT DER LEUGNUNG!“ – Presseerklärung der Menschenrechtsvereinigung der Türkei
24.04.2014 23:21

Aus Anlass des Jahresgedenkens an den Völkermord an Armeniern, Aramäern/Assyrern sowie kleinasiatischen Griechen veröffentlicht die älteste und größte Menschenrechtsorganisation der Türkei, IHD, eine Presseerklärung, in der sie sich besonders scharf gegen die anhaltende Leugnung wendet.mehr...
Was tun, wenn die türkische Botschaft Druck aufbaut und eine Veranstaltung zum Genozid an den Armeniern hintertreiben will?
21.04.2014 19:02

Hierzu fanden wir im Internet eine hilfreiche Fallanalyse von Prof. Dr. Hermann Rösch (Fachhochschule Köln, Fakultät für Informations- und Kommunikationswissenschaften, Institut für Informationswissenschaften).mehr...

Seite:12345>>