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Köln, 23. April 2015: „Vom ersten zum zweiten Genozid…“: Pressemitteilung der Föderation der Dersim-Gemeinden in Europa e.V. zum Gedenktag an den Genozid an den Armeniern
23.04.2015 14:21

Am 24. April jährt sich der Genozid an den Armeniern zum 100., am 4. Mai an den Dersimern zum 78. Mal. Zwei Völker, die brüderlich miteinander verbunden sind; zwei Völker, deren gemeinsame Narbe der an ihnen vollzogene Völkermord ist, jährt sich dieser Tage wieder.mehr...
Wien, 21. April 2015: Fraktionsvorsitzende der österreichischen Parlamentsvorsitzenden verurteilen Genozid an Armeniern, Aramäern/Assyrern und Pontosgriechen
22.04.2015 08:43

Die österreichischen Fraktionsvorsitzenden (in Österreich Klubobleute genannt) veröffentlichten heute eine gemeinsame Erklärung anlässlich des 100. Jahrestages des Gedenkens an den osmanischen Genozid.mehr...
Berlin, 21. April 2015: Endlich Anerkennung! – Presseerklärung der Arbeitsgruppe Anerkennung – Gegen Genozid, für internationale Verständigung e.V. anlässlich des bevorstehenden Bundestagsbeschlusses
21.04.2015 08:41

Mit Erleichterung, Dank und Hoffnung haben wir den gestrigen Tagesnachrichten entnommen, dass im Deutschen Bundestag am 24. April 2015 eine Beschlussvorlage der Großen Koalition zur Abstimmung gelangen soll, die die Vernichtung der Armenier im Osmanischen Reich – endlich! – als Völkermord bewertet. Mit ihrer Entscheidung für den einzigen sachgemäßen und rechtlich angemessenen Begriff beenden die beiden Regierungsparteien ihr jahrzehntelanges Schweigen und Ausweichen und ebnen den Weg für eine förmliche Anerkennung Deutschlands. mehr...
Berlin, 18. April 2015: Offener Brief an die Bundeskanzlerin: „DEUTSCHLAND VERSAGT MENSCHENRECHTLICH: 100 Jahre Schweigen zu Genozid!“
17.04.2015 23:01

Verbände und Vereine appellieren in einem Offenen Brief an die Bundeskanzlerin: DURCHBRECHEN SIE DAS SCHWEIGEN! 100 JAHRE SIND GENUG! Der Offene Brief wurde heute während einer erinnerungspolitischen Mahnwache vor dem Bundeskanzleramt der deutschen Regierungschefin übergeben. Zuvor hatten die Teilnehmer_innen eine Mahnwache vor der Türkischen Botschaft durchgeführt, mit der sie gegen die anhaltende Leugnung des Genozids protestierten. Während der Mahnwache wurden die Namen von einhundert armenischen Intellektuellen wachgerufen, die ab dem 24. April 1915 festgenommen und ermordet worden waren.mehr...
Frankfurt/Main, 15. April 2015: Erklärung des Vereins der Völkermordgegner e.V. zum 100. Gedenkjahr an den osmanischen Genozid
16.04.2015 12:39

Der Verein der Völkermordgegner e.V. (SKD) ist überzeugt, dass kein Staatspolitiker und auch keine intellektuelle Persönlichkeit von Gewissen die Einladung der Verantwortlichen der Türkischen Republik annehmen darf, um die blutigen Taten des Ersten Weltkrieges mit Millionen Opfern sowie die Freisprechung der Schuldigen des Genozids an der christlichen Bevölkerung des Osmanischen Reiches als „Verteidigung des Vaterlandes“ und als „Sieg von Gallipoli (Çanakkale)“ zu feiern.mehr...
Wien, 15. April 2015: Vorsitzender der Aleviten Österreichs erklärt sich zum „Völkermord an den Armeniern, Assyrern und Griechen“
15.04.2015 19:50

Mehmet Ali Çankaya wirft „internationalen Gemeinschaften und Menschenrechtsorganisationen“ vor, die Türkei seit 100 Jahren in ihrer Leugnung des Genozids sowie der entschädigungslosen Enteignung der Opfer bestärkt zu habenmehr...
Göttingen, 14. April 215: Generalsekretär der Gesellschaft für bedrohte Völker appelliert an Bundestag: „Die Vernichtung christlichen Lebens beim Namen nennen: Völkermord an den Armeniern offiziell anerkennen!“
14.04.2015 19:30

anlässlich des 100. Jahrestages des Beginns des Völkermordes an den Armeniern im Osmanischen Reich (24.4.1915) fordert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) den Deutschen Bundestag dazu auf, diesen Genozid endlich ausdrücklich als solchen zu bezeichnen, das Verbrechen offiziell anzuerkennen und zu verurteilen. Damals wurden mehr als 1,5 Millionen Armenier und mindestens 500.000 Assyrer/Aramäer/ Chaldäer ermordet.mehr...
Den Haag, 9. April 2015, Rom/Vatikan, 11. April 2015: Inklusive Genozid-Anerkennung durch das niederländische Parlament und Papst Franziskus
13.04.2015 18:21

Das niederländische Parlament nahm eine von dem christdemokratischen Abgeordneten Joel Voordewind eingebrachte Resolution zur Anerkennung des Genozids an Armeniern und Assyrern als verbindlich an. Zwei Tage darauf richtete Papst Franziskus während einer Gedenk-Messe im Petersdom ein Grußwort an die Armenier, in dem er ebenfalls ihrer Mitopfer gedachte. Das Oberhaupt der katholischen Kirche nannte den osmanischen Genozid an Christen als eines der drei großen Beispiele des 20. Jahrhunderts für Völkermord – neben dem Genozid der Nationalsozialisten und dem Holodomor der Stalinistenmehr...
Berlin, 2. April 2015: Der ewige deutsche Eiertanz und der osmanische Genozid an Christen
04.04.2015 15:09

Am 24. April will der Bundestag 65 Minuten über zwei konträre Beschlussvorlagen diskutieren. Die Vorlage der Regierungskoalition aus CDU/CSU und SPD soll nach Informationen der Berliner Tageszeitung „Tagesspiegel“ in ihrer Urfassung das Wort „Völkermord“ enthalten haben, wurde dann aber auf Druck der Fraktionsspitzen von SPD und CDU/CSU sowie des Auswärtigen Amtes gestrichen.mehr...
Berlin, 24. April 2015: Deutscher Bundestag berät über Beschlussantrag der Fraktion DIE LINKE „100. Jahresgedenken des Völkermords an den Armenierinnen und Armeniern 1915/16 – Deutschland muss zur Aufarbeitung und Versöhnung beitragen“
29.03.2015 19:54

Der Bundestag wird als Tagungspunkt 27 über einen Beschlussantrag der oppositionellen Fraktion der Sozialisten „DIE LINKE“ beraten, der bereits veröffentlicht wurde. Leider bleiben in diesem Antrag wie auch sonst so oft aramäischsprachige Mitopfer – Aramäer/Assyrer/Chaldäer – unerwähnt, von griechischen Genozidopfern im Osmanischen Reich ganz zu schweigen.mehr...
Jerewan, 24. März 2015: Nationalversammlung der Republik Armenien verurteilt Genozid an Griechen und Assyrern
24.03.2015 21:38

Die Nationalversammlung der Republik Armenien verurteilte einstimmig, mit 117 Stimmen und ohne Enthaltungen den Völkermord an Griechen und Assyrern. Der Beschluss wurde von allen Parteifraktionen gemeinsam mit parteilosen Abgeordneten gefasst. Der Beschluss wurde mit stehendem Applaus begrüßt.mehr...
Berlin, 5. Februar 2015: Fraktion Die LINKE fragt Bundesregierung nach deutsch-armenischen Beziehungen und der Erinnerung an den Völkermord an den Armeniern
18.02.2015 12:28

Mit einer weiteren Kleinen Anfrage an die seit Jahren ihrer historischen Verantwortung ausweichende Bundesregierung versucht die oppositionelle Fraktion der LINKEN das offizielle Schweigen und Ausweichen zu durchbrechen. mehr...
30. Januar 2015: Bundesverband der Aramäer: "Bundesregierung übernimmt Sprachregelung der Türkei"
30.01.2015 13:57

In seiner Pressemitteilung kritisiert der Bundesverband der Aramäer in Deutschland scharf die jüngste ausweichende Stellungnahme der Bundesregierung vom 13.01.2015 zu einer Kleinen Anfrage der oppositionellen Linkspartei mehr...
Berlin, 21.01.2015: Bundesregierung will keine eigene Gedenkveranstaltung zum Genozid an den Armeniern durchführen
22.01.2015 12:42

Wie der Presseservice des Deutschen Bundestags mitteilt, prüft die Bundesregierung derzeit eine etwaige Teilnahme an Gedenkveranstaltungen der Armenier, will aber keine eigenen Veranstaltungen durchführen. Zur völkerrechtlichen Bewertung, ob es sich bei den „Massakern“ und „Vertreibungen“ von 1915/6 um einen Genozid gehandelt habe, verweist das Auswärtige Amt darauf, dass die Bundesrepublik die Genozid-Konvention der UN erst 1955 unterzeichnet habe und das Abkommen angeblich nicht rückwirkend gelte.mehr...
Köln, 10.12.2014: Wir trauern um Ralph Giordano
10.12.2014 17:01

Nach Angaben seines Verlags verstarb heute Vormittag der deutsch-jüdische Schriftsteller und Publizist Ralph Giordano nach einem Unfall und im Alter von 91 Jahren in einem Kölner Krankenhaus. Der streitbare Autor wurde vor allem durch seine autobiografische Familiensaga „Die Bertinis“ bekannt. 1986 lief sein Dokumentarfilm „Die Armenische Frage existiert nicht mehr“ (55 Min.) trotz vehementer türkischer Proteste – darunter Morddrohungen gegenüber Giordano und Bombendrohungen gegen die Fernsehanstalt - in der ARD. mehr...
Berlin, 06.12.2014: Genozidleugner nutzen in Berlin Räume des Deutschen Gewerkschaftsbundes – antirassistische Initiative AKEBI protestiert
07.12.2014 19:49

Unglaublich, aber wahr: Während sich weltweit Gemeinden, Künstler_innen und Wissenschaftler_innen auf das Gedenkjahr 2015 vorbereiten, üben sich türkeistämmige Genozidleugner wie Dogu und Mehmet Perincek, Ali Söylemezoglu und andere in fortgesetztem Bestreiten der historischen und juristischen Tatsache. mehr...
Berlin-Charlottenburg, 30. November 2014, ab 17:00: ARBEITSGRUPPE ANERKENNUNG – GEGEN GENOZID, FÜR VÖLKERVERSTÄNDIGUNG e.V. ernennt türkischen Menschenrechtler und Verleger Ragıp Zarakolu zum Ehrenmitglied
28.10.2014 19:42

Mit der Ernennung zum Ehrenmitglied würdigt die Arbeitsgruppe Anerkennung – Gegen Genozid, für Völkerverständigung das Lebenswerk des türkischen Verlegers und Menschenrechtler Ragıp Zarakolu. Herr Zarakolu setzt sich in einzigartiger, vorbildlicher Weise trotz eigener politischer Verfolgung für die Aufarbeitung historischen Unrechts ein – namentlich der Genozide an bis zu 3 Millionen Christen im osmanischen Reich – sowie für die Rechte ethnischer und religiöser Minderheiten in der Türkei.mehr...
Berlin, 3. November 2014: AGA appelliert an Bundestagspräsident Lammert: Bundestag soll 2015 endlich Klartext reden!
04.11.2014 23:49

In einem Schreiben an den Bundestagspräsidenten Prof. Dr. Norbert Lammert erkundigte sich der Vorstand der Arbeitsgruppe Anerkennung nach dem Stand und der Natur der vom deutschen Gesetzgeber für 2015 geplanten Veranstaltung aus Anlass des Gedenkens an den Genozid an den Armeniern vor fast einhundert Jahren. Zugleich forderte der Vorstand von den Bundestagsabgeordneten, die „vermutlich letzte Chance“ zur Korrektur der Versäumnisse wahrzunehmen, die mit der nicht-legislativen Bundestagsresolution vom 16.06.2005 begangen wurden. Damals verzichtete der Bundestag darauf, die Verbrechen des jungtürkischen Nationalistenregimes als Genozid zu bezeichnen und umschrieb sie stattdessen als „Massaker“ und „Vertreibung“.mehr...
30.09.2014, Genf: Türkischer Druck gegen Genozid-Denkmal „Tränen der Erinnerung“ zeigt Wirkung
30.09.2014 16:11

Seit sieben Jahren gibt es Streit um ein Genozid-Denkmal, das in Genf errichtet werden soll. Schon einmal erzwang türkischer Druck die Verlegung des Ortes, an dem die stählernen „Tränen der Erinnerung“ des Künstlers Mark Ohanian errichtet werden sollen. Nun verlangt die Kantonsregierung eine weitere Verlegung des Standorts. Doch die Armenier lehnen einen neuerlichen „Kompromiss“ ab.mehr...
Berlin/Jerewan, 18.09.2014: Bundestag bereitet Diskussion über Armenier-Genozid für 2015 vor
19.09.2014 19:39

Der armenischen Presseagentur „Armenpress“ zufolge bereiten Bundestagspräsident Dr. Norbert Lammert und der CDU-Abgeordnete Martin Grund eine Diskussion im Bundestag aus Anlass des 100-Jahresgedenkens an den Genozid an den Armeniern vor. Auch eine Resolution soll laut „Armenpress“ in Vorbereitung sein.mehr...

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