NEWS

Seite:12345>>



Berlin-Charlottenburg, 30. November 2014, ab 17:00: ARBEITSGRUPPE ANERKENNUNG – GEGEN GENOZID, FÜR VÖLKERVERSTÄNDIGUNG e.V. ernennt türkischen Menschenrechtler und Verleger Ragıp Zarakolu zum Ehrenmitglied
28.10.2014 19:42

Mit der Ernennung zum Ehrenmitglied würdigt die Arbeitsgruppe Anerkennung – Gegen Genozid, für Völkerverständigung das Lebenswerk des türkischen Verlegers und Menschenrechtler Ragıp Zarakolu. Herr Zarakolu setzt sich in einzigartiger, vorbildlicher Weise trotz eigener politischer Verfolgung für die Aufarbeitung historischen Unrechts ein – namentlich der Genozide an bis zu 3 Millionen Christen im osmanischen Reich – sowie für die Rechte ethnischer und religiöser Minderheiten in der Türkei.mehr...
Berlin, 3. November 2014: AGA appelliert an Bundestagspräsident Lammert: Bundestag soll 2015 endlich Klartext reden!
04.11.2014 23:49

In einem Schreiben an den Bundestagspräsidenten Prof. Dr. Norbert Lammert erkundigte sich der Vorstand der Arbeitsgruppe Anerkennung nach dem Stand und der Natur der vom deutschen Gesetzgeber für 2015 geplanten Veranstaltung aus Anlass des Gedenkens an den Genozid an den Armeniern vor fast einhundert Jahren. Zugleich forderte der Vorstand von den Bundestagsabgeordneten, die „vermutlich letzte Chance“ zur Korrektur der Versäumnisse wahrzunehmen, die mit der nicht-legislativen Bundestagsresolution vom 16.06.2005 begangen wurden. Damals verzichtete der Bundestag darauf, die Verbrechen des jungtürkischen Nationalistenregimes als Genozid zu bezeichnen und umschrieb sie stattdessen als „Massaker“ und „Vertreibung“.mehr...
30.09.2014, Genf: Türkischer Druck gegen Genozid-Denkmal „Tränen der Erinnerung“ zeigt Wirkung
30.09.2014 16:11

Seit sieben Jahren gibt es Streit um ein Genozid-Denkmal, das in Genf errichtet werden soll. Schon einmal erzwang türkischer Druck die Verlegung des Ortes, an dem die stählernen „Tränen der Erinnerung“ des Künstlers Mark Ohanian errichtet werden sollen. Nun verlangt die Kantonsregierung eine weitere Verlegung des Standorts. Doch die Armenier lehnen einen neuerlichen „Kompromiss“ ab.mehr...
Berlin/Jerewan, 18.09.2014: Bundestag bereitet Diskussion über Armenier-Genozid für 2015 vor
19.09.2014 19:39

Der armenischen Presseagentur „Armenpress“ zufolge bereiten Bundestagspräsident Dr. Norbert Lammert und der CDU-Abgeordnete Martin Grund eine Diskussion im Bundestag aus Anlass des 100-Jahresgedenkens an den Genozid an den Armeniern vor. Auch eine Resolution soll laut „Armenpress“ in Vorbereitung sein.mehr...
Dayr-az-Zawr, 21.09.2014: Terrormiliz „Islamischer Staat“ zerstört Gedenkkirche für armenische Genozidopfer
22.09.2014 16:07

Die den Opfern des Genozids an 1,5 Millionen Armeniern geweihte und 1991 eröffnete Kirche diente auch jenen Muslimen als Pilger- und Gedenkort, die von (zwangs)islamisierten armenischen Deportierten abstammen. Schon vorher im syrischen Bürgerkrieg beschädigt, wurde die Hl. Märtyrerkirche (Surb Nahatakaz) in der nordostsyrischen Millionenstadt jetzt von den Terrormilizen gesprengt. Der Außenminister Armeniens, Edward Nalbandjan, verurteilte die Tat als „schrecklichen Vandalismus“.mehr...
09.09.2014, Athen: Griechisches Parlament verabschiedet Antirassismus-Gesetz und stellt Genozidleugnung unter Strafe
10.09.2014 16:04

Das seit 2013 vorbereitete Gesetz richtet sich gegen die xenophobe rechtsradikale Partei „Goldene Morgenröte“, die im Schatten der Euro- und Wirtschaftskrise Griechenlands Zulauf verzeichnet.mehr...
Nordirak: Terrormiliz ISIS hat fünftausend Jesidinnen verschleppt
17.09.2014 20:29

Nach Angaben der Gesellschaft für bedrohte Völker hat die islamisch-fundamentalistische Terrormiliz im Nordirak Jesidinnen im Alter zwischen 13 und 56 Jahren verschleppt, die sie entweder auf Sklavenmärkten feilbietet oder zur „Eigenverwendung“ behält. Im einstigen Staatsgefängnis von Mossul, wo ISIS zuvor 670 Schiiten ermordete, sitzen nun eintausend Jesidinnen fest.mehr...
07. August 2014: ISIS hat Niniveh-Ebene von Christen „gesäubert“ – Presseerklärung des Aramäischen Weltrates
07.08.2014 12:08

Das Ziel islamischer Dschihadisten scheint erreicht: die Niniveh-Ebene ist „christenfrei“. 200.000 Christen wurden vertrieben. Der überraschende Rückzug der kurdischen Kämpfer (Peschmerga), die bisher als Beschützer der Nichtmuslime auftreten, lieferte auch Tausende Jesiden der Verfolgung aus.mehr...
Venedig: Weltpremiere des Spielfilms „The Cut“
25.07.2014 20:46

Der deutsch-türkische Regisseur Fatih Akin beendet seine „Liebe, Tod und Teufel“ betitelte Spielfilmtrilogie mit dem Film „The Cut“, der vom Schicksal eines armenischen Genozid-Überlebenden und dessen Suche nach seinen Töchtern handelt. Die Premiere des Films erfolgt während des diesjährigen Biennale von Venedig (27. August – 7. September), ab 16. Oktober 2014 kommt der Film in die Kinos. mehr...
Navarra, 23. Juni 2014: Parlament der Autonomen Region Navarra erkennt Genozid an den Armeniern an
25.06.2014 20:58

Als vierte Region Spaniens hat nun auch Navarra den Genozid an den Armeniern anerkannt. Das an Frankreich angrenzende Gebiet besitzt etwa die flächenmäßige Ausdehnung Zyperns (10.391 km2) und eine Bevölkerung von annähernd 650.000 Einwohnern. Die drei anderen „anerkennenden“ Regionen sind das Baskenland, Katalanien sowie die Balearischen Inseln.mehr...
Straßburg, 3. Juni 2014: Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) beschließt Wiederaufnahme des Verfahrens Dogu Perincek vs. Schweiz
04.06.2014 14:25

Die Große Kammer des EGMR gab gestern dem Antrag der schweizerischen Regierung statt, die EGMR-Entscheidung vom 17.12.2013 in der Causa Perincek ./. Schweiz zu prüfen. In der Vorentscheidung hatte der EGMR die Ansicht des türkischen Genozidklägers gestützt, der sich darauf berufen hatte, Genozidleugnung falle unter Meinungsfreiheit. Auf Antrag der schweizerischen Regierung wird nun erneut und höchstinstanzlich zu prüfen sein, ob Genozidleugnung eine bloße „Ansicht“ wie jede andere auch ist oder ein juristisch zu ahnendes Verbrechen entsprechend dem schweizerischen Antidiskriminierungsgesetz darstellt.mehr...
23. Mai 2014: „Meinungs- und Redefreiheit für einen Gegner der Meinungs- und Redefreiheit?“ – Pressemitteilung des Bundesverbandes der Aramäer in Deutschland zum Besuch des türkischen Regierungschefs in Köln
23.05.2014 22:51

Aus Anlass des morgigen Auftritts von Ministerpräsident Erdogan in der staatsnahen DITIB-Moschee in Köln veröffentlicht der Bundesverband der Aramäer eine kritische Stellungnahme.mehr...
Leer (Ostfriesland), 26. April 2014: Bürgermeister genehmigt Kreuzstein-Projekt
01.05.2014 20:04

Bei einer Gedenkveranstaltung im Festsaal des Rathauses der ostfriesischen Stadt Leer überreichte der parteilose Bürgermeister Leers, Wolfgang Kellner, das offizielle Genehmigungsschreiben zur Errichtung eines Kreuzsteins im Gedenken an die Opfer des Genozids an den Armeniern im Osmanischen Reich. Organisator der Veranstaltung und Initiator des Gedenksteinprojekts war Albert Towmassjan, ein örtlicher Geschäftsmann, der 2001 als politischer Flüchtling nach Deutschland kam.mehr...
Ankara/Istanbul, 23. April 2014: „ES REICHT! SCHLUSS MIT DER LEUGNUNG!“ – Presseerklärung der Menschenrechtsvereinigung der Türkei
24.04.2014 23:21

Aus Anlass des Jahresgedenkens an den Völkermord an Armeniern, Aramäern/Assyrern sowie kleinasiatischen Griechen veröffentlicht die älteste und größte Menschenrechtsorganisation der Türkei, IHD, eine Presseerklärung, in der sie sich besonders scharf gegen die anhaltende Leugnung wendet.mehr...
Was tun, wenn die türkische Botschaft Druck aufbaut und eine Veranstaltung zum Genozid an den Armeniern hintertreiben will?
21.04.2014 19:02

Hierzu fanden wir im Internet eine hilfreiche Fallanalyse von Prof. Dr. Hermann Rösch (Fachhochschule Köln, Fakultät für Informations- und Kommunikationswissenschaften, Institut für Informationswissenschaften).mehr...
Berlin, 19. April 2014: Erinnerungspolitische Appelle an Kanzlerin Merkel und Präsident Gül
18.04.2014 12:44

15 Verbände, Vereine und Initiativen unterzeichneten ein Jahr vor dem Hundertjahresgedenken an den Beginn des Völkermords an den Armeniern einen erinnerungspolitische Appelle, die sich an die deutsche Regierungschefin bzw. das Staatsoberhaupt der Türkei richten. mehr...
Stuttgart/Berlin, 22. März 2014: „Fassungslos und bestürzt“: Armenische Gemeinde Baden-Württemberg und AGA nehmen Stellung zu türkischen Protesten gegen die Uraufführung eines Bühnenstücks in Konstanz
22.03.2014 15:25

Zu den massiven Interventionen gegen die Uraufführung einer Bühnenfassung von Edgar Hilsenraths Armenien-Roman „Das Märchen vom letzten Gedanken“ in Konstanz erklären die Armenische Gemeinde Baden-Württemberg und die Arbeitsgruppe Anerkennung:mehr...
Frankfurt/Main, 18.03.2014: „Freiheit und Gerechtigkeit für Sewan Nschanjan (Sevan Nişanyan)"
19.03.2014 15:04

Ein internationales Solidaritäts- und Unterstützterkomitee ruft zur Freiheit für den seit Jahresbeginn 2014 in der Türkei inhaftierten armenischstämmigen Bürgerrechtler auf.mehr...
Istanbul, 13. März 2014: Notorischer Genozidleugner Doğu Perinçek in der Türkei vorzeitig aus der Haft entlassen: „WIR SIND WIE EIN GEZOGENES SCHWERT!“
17.03.2014 14:14

Erst im August 2013 war D. Perinçek in seiner Heimat als Anführer einer terroristischen Vereinigung zu lebenslanger Haft plus 30 Jahren verurteilt worden. Nun ist er dank einer Gesetzesnovelle des türkischen Gesetzgebers wieder auf freiem Fuß. In Europa ist der 71jährige Vorsitzender der nationalistisch-sozialistischen „Arbeiterpartei“ als provokativer Leugner des Genozids an den Armeniern im Osmanischen Reich aufgefallen und in der Schweiz wegen Verstoßes gegen die Antirassismusnorm 2007 verurteilt worden. In einer überraschenden Entscheidung hatte der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte allerdings am 17.12.13 dem Antrag Perinçeks stattgegeben und gegen die Schweizer Urteile entschieden. mehr...
Bern, 11. März 2014: Das Schweizer Justizministerium beantragt die Revision bei der Großen Kammer des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte
12.03.2014 16:00

Am 17. Dezember 2013 hatte der EGHR auf Antrag von Dogu Perinçek zugunsten des Antragstellers und gegen die Schweiz entschieden, deren sämtliche Gerichtsinstanzen den Antragsteller 2007 wegen wiederholter Leugnung des Genozids an den Armeniern verurteilt hatte. Zahlreiche Menschenrechtsorganisationen, darunter auch die Menschenrechtvereinigung der Türkei (IHD), AGA, die Gesellschaft für bedrohte Völker und das kanadische International Institute for Genocide and Human Rights Studies hatten daraufhin an die Schweizer Justizministerin appelliert, bei der Großen Kammer des EGHR Berufung einzulegen.mehr...

Seite:12345>>