Aktuelles
23. Januar 2007: „WIR ALLE SIND HRANT DINK, WIR ALLE SIND ARMENIER!“ – Gedenk- und Protestveranstaltungen in Berlin, Dortmund, Frankfurt, Hamburg, Hannover, Köln, München, Nürnberg und Stuttgart
Mehrere Organisationen rufen zum Gedenken und zum Protest gegen die Ermordung Hrant Dinks auf. Erstunterzeichner: . AABF - Föderation der Alevitengemeinde in Deutschland . DIDF- Föderation der demokratischen Arbeitervereine . ATIK - Konföderatin der Arbeitervereine aus der Türkei . ...
„Doch die Taube lebt nicht mehr!“ – Mahnwache am 19. Januar 2007 in Frankfurt/Main
Unsere Partnerorganisation Verein der Völkermordgegner e.V. und andere in Frankfurt ansässige Organisationen, darunter der Armenische Kulturverein Hessen e.V., führten am Todestag von Hrant Dink, dem 19. Januar, im Zentrum Frankfurts eine Mahnwache durch. Wir veröffentlichen den Bericht und die ...
Berlin, 23. Januar 2007, Mahnwache und Demonstration: WIR ALLE SIND HRANT DINK, WIR ALLE SIND ARMENIER!
Unter diesem Motto, mit dem bereits am Tag der Ermordung Hrant Dinks in Istanbul und Ankara Tausende Menschen ihre Bestürzung in die Öffentlichkeit getragen haben, rufen jetzt verschiedene demokratische Organisationen aus der Türkei stammender Berliner zu einer Mahnwache (13:00 - 14:00 Uhr) vor der ...
Istanbul: Türkische Staatsanwaltschaft verfolgt deutschen Staatsbürger wegen armenischen Völkermords
Am 6. Oktober 2006 erschien in der armenischen Zeitung „Akos“ (Istanbul) ein Artikel des Wissenschaftlers Dr. Taner Akçam, der anlässlich der strafrechtlichen Verfolgung des Chefredakteurs von „Akos“, Hrant Dink, schrieb: „Ich kann mich nicht erinnern, dass Hrant jemals an ...
Prof. Hakki Keskin, die Linkspartei und ihr Umgang mit den Nachfahren von Völkermordopfern: AGA-Presseerklärung zu einem eskalierenden Streit
Prof. Hakki Keskin, die Linkspartei und ihr Umgang mit den Nachfahren von Völkermordopfern PRESSEERKLÄRUNG Berlin. –Der Berliner Tagesspiegel zitiert in seinem heutigen Bericht den Vizefraktionsvorsitzenden der Linksfraktion, Bodo Ramelow, mit seiner Behauptung, der Zentralrat der Armenier in Deutschland (ZAD) ...
Frankreich druckt Gedenk-Briefmarke zum Völkermord an den Armeniern
Die Marke zeigt eine Collage mit einem Fotodokument des Near East Relief aus dem damaligen Alexandropol (heute Gjumri/Nordarmenien) mit frierenden und hungrigen armenischen Waisen und Flüchtlingskindern, die Schlange stehen, um in der "Waisenstadt" des Near East Relief aufgenommen zu ...
Wien, Presseerklärung zum Verhalten des Nationalrats- kandidaten Iscel
Unsere Partnerorganisation "voelkermord.at - Gesellschaft für die Dokumentation von Völkermorden" nimmt zu den Vorwürfen des Nationalratskandidaten Iscel vom Oktober 2006 Stellung. Iscel hatte sich in türkischen Zeitungen als Opfer der "Armenierlobby" darzustellen versucht, nachdem er in Österreich wegen eines in ...
Berlin, 15. Dezember 2006: Offener Brief der AGA an den Bundesvorstand der Linkspartei.PDS
In unserem Offenen Brief kritisieren wir den Umgang der Linkspartei.PDS mit ihrem Kandidaten und Bundestagsabgeordneten Hakki Keskin. Hakki Keskin ist Professor für Politik und Migrationspolitik in Hamburg. Bis 2005 war er Vorsitzender der Türkischen Gemeinde in Deutschland. 1993 bis ...
Jerewan, 6. Dezember 2006: Nationalversammlung stellt Genozidleugnung unter Strafe
Der armenische Gesetzgeber, die Nationalversammlung, hat ein Antileugnungsgesetz verabschiedet, das im Unterschied zum französischen die Pönalisierung von Genozidleugnung schlechthin erlaubt. Das ist nach Auffassung der AGA anerkennenswert. Wir meinen, dass derartige Gesetze nicht an Einzelfällen ausgerichtet werden können. Wir ...
Dschura (Nachitschewan): Ein Jahr nach dem Ende
Die in Armenien erscheinende russischsprachige Zeitung "Golos Armenii" erinnert an die vor einem Jahr einsetzende Schlussphase der Zerstörung des historischen armenischen Friedhofs von Dschura (Jugha) und fragte in diesem Zusammenhang die AGA-Vorsitzende Dr. Tessa Hofmann, was in der Zwischenzeit ...
Arbeitsgruppe Anerkennung ruft zur Solidarität mit der Zivilbevölkerung Darfurs und zur Teilnahme am Global Day for Darfur auf
Die AGA unterstützt den Aufruf zum Global Day for Darfur (8.-10. Dezember) und beteiligt sich an der Gedenkfeier, die am 8. Dezember ab 10:00 Uhr an der Neuen Wache in Berlin (Treffpunkt: Neue Wache / Unter den Linden 4) stattfindet. ...
29. November 2006, Gesellschaft für bedrohte Völker: „Besuch des Papstes im Atatürk-Mausoleum ist befremdlich“
GESELLSCHAFT FÜR BEDROHTE VÖLKER PRESSEMITTEILUNG Göttingen, den 29.11.2006 Besuch des Papstes im Atatürk-Mausoleum ist "befremdend" Als befremdend hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) den Besuch des Papstes am Dienstag im Atatürk-Mausoleum in Ankara bezeichnet. "Die Unterlagen in den ...
Aufruf an die Deutsche Bank die Vermögen der armenischen Völkermordopfer zurückzugeben.
Die Euro-Armenische Föderation für Gerechtigkeit und Demokratie fordert die Deutsche Bank zur Zahlung von 20 Millionen Dollar auf, die "während des Völkermordes an den Armeniern von der Deutschen Bank gestohlen wurden."
International Association of Genocide Scholars (IAGS): „Offener Brief an Historiker, die den Völkermord an den Armeniern bestreiten“
Die anhaltende Leugnung des Völkermordes an den Armeniern - sei es als historische Tatsache, sei es, dass die Vorsätzlichkeit der Tat bestritten wird - ist für die internationale Berufsvereinigung Anlass, in einem Offenen Brief ein weiteres Mal Stellung zum ...
Region Mardin: Massengrab mit sterblichen Überresten der Opfer des Genozids von 1915 gefunden
wie die türkische Menschenrechtlerin Ayse Günaysu in der kurdischen Zeitung "Ülkede Özgür Gündem" am 30. Oktober 2006 berichtete, stießen Bauern des Dorfes Xirebebada zufällig in einer Höhle auf Schädel und Knochen. Als sie ihren schrecklichen Fund den Behörden mitteilten, ...
Berlin, ab 23. November 2006, 20:00 Uhr: „Das Märchen vom letzten Gedanken“
Bühnenaufführung einer armenisch-deutschen Theaterkooperation nach dem Roman von Edgar Hilsenrath (1989) in einer Theaterfassung von Andreas Jungwirth, gespielt von Bea Ehlers, Stepan Gantralyan, Ishkhan Gharibyan, Arthur Kareptyan, Astghik Khojoyan und Willi Kellers. Inszenierung: Rolf Krieg; Ausstattung: Archi Galentz; Musik: ...
Grußwort seiner Eminenz Erzbischof Karekin Bekdjian in Höchstadt an der Aisch am 20. Oktober 2006 zur Einweihung des Kreuzstein-Denkmals für die Opfer des Genozids
Sehr geehrter Herr Landrat Irlinger, sehr geehrter Herr Bürgermeister Brehm, sehr geehrter Herr Dekan Kemmer, meine sehr geehrten Schwestern und Brüder, verehrte Damen und Herren! Am 24. April und 1. Mai 2005 wurden in Bremen und in Braunschweig Gedenksteine ...
Wien und Paris: Kandidat der Österreichischen Volkspartei (ÖVP) wirbt im Wahlkampf mit Verhinderung von Völkermord-„Anerkennung“ – Ultra Dogu Perincek bereitet sich zum Sturm auf die Bastille vor
Das ist ganz neu in Europa: In der Heimat Franz Werfels wirbt der konservative ÖVP-Kandidat Mustafa Iscel unter türkischstämmigen Österreichern in türkischer Sprache damit, dass er sich als Parlamentsabgeordneter gegen die parlamentarische Anerkennung des Völkermordes an den Armeniern einsetzen ...
Irak: Erneute Morde an aramäisch- sprachigen Christen
Wie Gesellschaft für bedrohte Völker (Göttingen), gestützt auf die assyrische Nachrichtenagentur AINA, am 13. Oktober 2006 in einer Pressemitteilung berichtet, wurde zwei Tage zuvor in Mossul der syrisch-orthodoxe Priester Paul Alexander enthauptet aufgefunden. Seine Ermordung ist der jüngste Vorfall einer ganzen Kette ...
Juristische und politische Folgen von Genozid ”Anerkennung” in Europa
Juristische und politische Folgen von Genozid ”Anerkennung” in Europa PRESSEERKLÄRUNG Berlin. – Die Arbeitsgruppe Anerkennung begrüßt nachdrücklich ein heute von der französischen Nationalversammlung mit überwältigender Mehrheit (90 Prozent) gefasstes Gesetz, das eine breitere Ahndung von Genozidleugnung als bisher das ...
