News

2803 2007

Tokio, 26. März 2007: „Comfort Women“: Japanischer Regierungschef entschuldigt sich für Verschleppungen und Sexsklaverei im Zweiten Weltkrieg – drei Wochen, nachdem er diese bestritten hatte.

28. März 2007 - 19:54|

Während des Zweiten Weltkrieges verschleppte die japanische Armee an die 200.000 junge Frauen aus den von Japan besetzten Gebieten, vor allem aus Korea und China, und zwang sie zur Sexsklaverei in Militärbordellen. Erst 1993 entschuldigte sich dafür ein hoher ...

1902 2007

Istanbul, 15. Februar 2007: Der Menschenrechts- verein der Türkei (IHD) reicht Klage gegen Ultranationlisten ein

19. Februar 2007 - 12:22|

Die Klage des Istanbuler Zweiges des IHD (İnsan Hakları Derneği İstanbul Şubesi) richtet sich gegen die Organisation Kuvayi Milliye unter dem Vorsitz des pensionierten Oberst und ehemaligen Direktors einer NATO-Kriegs-Spezialabteilung, Mehmet Fikri Karadağ. In einer Zeremonie, die den Gepflogenheiten ...

202 2007

Istanbul, 2. Februar 2007: „Wir alle teilen Hrant Dinks Taubenmentalität!“ – Interview mit Mihail Wassiliadis, Chefredakteur der griechischen Zeitung „Apoyevmatini“

2. Februar 2007 - 21:54|

Ariana Ferentinou interviewte den griechisch-türkischen Journalisten und Chefredakteur M. Wassiliadis. Er bestätigte, dass alle Journalisten des Landes, die sich für Menschen- und Minderheitenrechte einsetzen, die Ängste Hrant Dinks ("Taubenmentalität") teilen. Eine Verbesserung könne aber nur erzielt werden, falls die ...

3101 2007

AGA – Presseerklärung: Die italienische Regierung verzichtet auf die Pönalisierung der Völkermordleugnung

31. Januar 2007 - 20:58|

AGA-PresseerklärungBerlin, den 31.01.2007. - Am 19.1.2007 hatte der italienische Justizminister Clemente Mastella ein Projekt über die Pönalisierung der Völkermordleugnung angekündigt. Dieses Vorhaben wurde leider von der italienischen Regierung nicht übernommen, die sich stattdessen für eine strengere Bestrafung der Aufhetzung zum ...

2401 2007

Bern, 26. Januar 2007, 17:00: Mahnwache vor der türkischen Botschaft

24. Januar 2007 - 20:33|

Die Gesellschaft Schweiz-Armenien und die Gesellschaft für bedrohte Völker (Schweiz) veranstalten eine Mahnwache zum Gedenken an den ermordeten armenischen Journalisten Hrant Dink. Wir veröffentlichen den Aufruf (in Französisch und Deutsch) zur Mahnwache. Downloads: Aufruf der Mahnwache (44 KB) ...

2201 2007

23. Januar 2007: „WIR ALLE SIND HRANT DINK, WIR ALLE SIND ARMENIER!“ – Gedenk- und Protestveranstaltungen in Berlin, Dortmund, Frankfurt, Hamburg, Hannover, Köln, München, Nürnberg und Stuttgart

22. Januar 2007 - 20:29|

Mehrere Organisationen rufen zum Gedenken und zum Protest gegen die Ermordung Hrant Dinks auf. Erstunterzeichner: . AABF - Föderation der Alevitengemeinde in Deutschland . DIDF- Föderation der demokratischen Arbeitervereine . ATIK - Konföderatin der Arbeitervereine aus der Türkei . ...

501 2007

Prof. Hakki Keskin, die Linkspartei und ihr Umgang mit den Nachfahren von Völkermordopfern: AGA-Presseerklärung zu einem eskalierenden Streit

5. Januar 2007 - 22:38|

Prof. Hakki Keskin, die Linkspartei und ihr Umgang mit den Nachfahren von Völkermordopfern PRESSEERKLÄRUNG Berlin. –Der Berliner Tagesspiegel zitiert in seinem heutigen Bericht den Vizefraktionsvorsitzenden der Linksfraktion, Bodo Ramelow, mit seiner Behauptung, der Zentralrat der Armenier in Deutschland (ZAD) ...

1912 2006

Wien, Presseerklärung zum Verhalten des Nationalrats- kandidaten Iscel

19. Dezember 2006 - 14:36|

Unsere Partnerorganisation "voelkermord.at - Gesellschaft für die Dokumentation von Völkermorden" nimmt zu den Vorwürfen des Nationalratskandidaten Iscel vom Oktober 2006 Stellung. Iscel hatte sich in türkischen Zeitungen als Opfer der "Armenierlobby" darzustellen versucht, nachdem er in Österreich wegen eines in ...

712 2006

Jerewan, 6. Dezember 2006: Nationalversammlung stellt Genozidleugnung unter Strafe

7. Dezember 2006 - 21:25|

Der armenische Gesetzgeber, die Nationalversammlung, hat ein Antileugnungsgesetz verabschiedet, das im Unterschied zum französischen die Pönalisierung von Genozidleugnung schlechthin erlaubt. Das ist nach Auffassung der AGA anerkennenswert. Wir meinen, dass derartige Gesetze nicht an Einzelfällen ausgerichtet werden können.  Wir ...

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