Aktuelles
Berlin, 17. Dezember 2011: AGA-Vorsitzende Dr. Tessa Hofmann mit Ehrenmedaille ausgezeichnet
Auf Anordnung des Präsidenten der Republik Arzach, Bako Sahakjan, wurde Frau Hofmann die „Dankbarkeits-Medaille“ - «Երախտագիտութիւն» von dem Vertreter der Republik in Deutschland, Harutyun Grigoryan, überreicht. Frau Hofmann engagiert sich seit Jahrzehnten wissenschaftlich sowie als ehrenamtlich tätige Menschenrechtlerin für ...
Kocaeli, 6. Februar 2012: Doğan Akhanlı zu Besuch beim inhaftierten Ragıp Zarakolu
Der Kölner Schriftsteller und Menschenrechtler Doğan Akhanlı, der 2010 selbst monatelang zu Unrecht in der Türkei in Untersuchungshaft saß, konnte vor kurzem den Verleger und Menschenrechtler R. Zarakolu sowie dessen Sohn Deniz im Hochsicherheitsgefängnis Kocaeli besuchen. Wir veröffentlichen seinen ...
Berlin-Charlottenburg, 03. März, ab 13:30: „Das darf nie wieder geschehen!“ – Veranstaltungen im Gedenken an die Opfer des Massakers in Sumgait (Սումգայիթ) (27.-29.02.1988)
Gemeinsam mit den beiden armenischen Gemeinden Berlins, dem European Center for Artsakh e.V. sowie dem Verband der Europäischen und Armenischen Fachleute veranstaltet die Arbeitsgruppe Anerkennung (AGA) zum diesjährigen Jahresgedenken eine Mahnwache am Breidscheidplatz (ab 13:30 Uhr) sowie eine Gedenkfeier ...
Stockholm, Anfang Februar 2012: Schwedische Abgeordnete schlagen inhaftierten Menschenrechtler Ragip Zarakolu als Kandidat für Friedensnobelpreis vor
Die schwedischen Parlamentsabgeordneten begründeten ihren Vorschlag damit, dass R. Zarakolu Informationen über den Genozid an den Armeniern sowie zur Lage der Kurden veröffentlicht habe, die beide Tabus in der Türkei darstellen. Für derartige Publikationen wurde der Verleger und Menschenrechtler ...
Die Bestrafung von Völkermordleugnung: Interview der Tageszeitung „Hajastani Hanrapetutjun- Հայաստանի Հանրապետութիւն“ mit AGA-Vorsitzender Dr. Tessa Hofmann
Alla Serobyan interviewte in Berlin die AGA-Vorsitzende Dr. Tessa Hofmann aus Anlass der Verabschiedung einer Gesetzesnovelle durch das französische Parlament. Danach ist Genozidleugnung in Zukunft in Frankreich empfindlich teuer. Wie aber sieht es in Deutschland aus? Frage: Wie schätzen ...
Presseerklärung: „Nachahmenswerter wichtiger Schritt zur Bekämpfung von Völkermord“
Presseerklärung „Nachahmenswerter wichtiger Schritt zur Bekämpfung von Völkermord“ Frankreichs Senat verabschiedet Gesetz gegen Genozidleugnung Berlin, 23. Januar 2012. - Die Arbeitsgruppe Anerkennung – Gegen Genozid, für Völkerverständigung e.V. begrüßt die Verabschiedung einer Gesetzesvorlage zur Bestrafung von Genozidleugnung durch die zweite ...
Frankfurt/Main, 19. Januar 2012, ab 18:00 Uhr: Gerechtigkeit für Hrant Dink
Gerechtigkeit für Hrant Dink! Gerechtigkeit für die Völkermordopfer des Armenischen Volkes! Am fünften Jahrestag der Ermordung des armenischen Verlegers und Journalisten Hrant Dink kommen wir am 19. Januar zusammen, um seiner zu gedenken, um Gerechtigkeit zu fordern und den ...
Istanbul, 17. Januar 2012: Enttäuschende Urteilsverkündung im Verfahren gegen Hintermänner des Mordes an Hrant Dink
Auf seiner 25. Sitzung – zwei Tage vor dem Fünf-Jahres-Gedenken an Hrant Dinks Ermordung - verkündete Richter Rüstem Eryilmaz von der 14. Strafkammer zu Istanbul das Urteil: Wegen „Anstiftung zur Tötung des türkisch-armenischen Journalisten Hrant Dink vor fünf Jahren“ ...
Straßburg, 10. Januar 2012: „Türkische Justiz muss Menschenrechte besser schützen“
Nach seiner jüngsten Türkeireise (10.-14.10.2011) veröffentlichte der Menschenrechtsbeauftragte des Europa-Rates (Council of Europe; CoE), Thomas Hammarberg, seinen 39 Seiten langen Bericht. Darin wird vor allem die lange Verfahrensdauer und Untersuchungshaftzeit gerügt, ebenso wie die häufig mindere Qualität der Urteile. ...
Paris, 09. Januar 2012: Präsident Sarkozy regt Bestrafung von Genozidleugnung in EU-Staaten an
Der türkischen Tageszeitung „Hürriyet“ zufolge möchte Sarkozy die unlängst in der französischen Nationalversammlung verabschiedete Gesetzesvorlage zur Bestrafung von Genozidleugnung in das EU- Rahmenwerk zur Bekämpfung von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit einbringen, das 2007 auf deutsche Initiative hin beschlossen worden war. ...
Berlin-Kreuzberg, 19.01.2012, 18:00-19:00 Uhr: In Memoriam Hrant Dink – Mahnwache für Gerechtigkeit – Adalet Nöbeti
Mahnwache am Kottbusser Tor; Veranstalter: Hrant DİNK`İN DOSTLARI / FREUNDE UND FREUNDINNEN VON HRANT DINK Downloads: Mahnwache Hrant Dink Kottbusser Tor (577kb)
Bratislawa, 21. November 2011: Stellvertretender Regierungschef der Slowakei bestätigt Verabschiedung eines erweiterten Antileugnungsgesetzes
Der Stellvertretende Ministerpräsident der Republik Slowakei, Stefan Harabin, bestätigte gegenüber dem Vorsitzenden der armenischen Gemeinschaft in der Slowakei, Aschot Grigorjan, dass das slowakische Parlament eine schon vor zwei Jahren eingereichte Gesetzesvorlage verabschiedet habe. Diese Vorlage war von St. Harabin ...
Berlin, 23.12.2011: Vorsitzende der Arbeitsgruppe Menschenrechte und Humanitäre Hilfe der CDU/CSU-Bundestagsfraktion würdigt französischen Gesetzentwurf zur Genozidleugnung
Die Bundestagsabgeordnete und Vorsitzende der Arbeitsgruppe Menschenrechte und Humanitäre Hilfe der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Erika Steinbach, erklärte einen Tag nach der Verabschiedung des Gesetzentwurfs durch die erste von zwei Kammern des französischen Gesetzgebers: "Mit dem Abzug des türkischen Botschafters, dem Einfrieren ...
Paris, 22. Dezember 2011: Französische Nationalversammlung verabschiedet Gesetz zur Bestrafung von Genozidleugnung – oppositionelle Intellektuelle aus und in der Türkei erklären sich gegen Genozidleugnung
In Frankreich stellt seit 1990 das sogenannte Gayssot-Gesetz die Leugnung von Verbrechen gegen die Menschlichkeit während des Zweiten Weltkrieges und insbesondere die Leugnung des Holocausts unter Strafe. Es hat seitdem immer wieder Versuche gegeben, dieses Gesetz zu erweitern, damit ...
Berlin, 22. Dezember 2011: Erklärung der Arbeitsgruppe Anerkennung (AGA) zur Verabschiedung des Gesetzes gegen Genozidleugnung durch die französische Nationalversammlung
Heute hat die Nationalversammlung Frankreichs einen Gesetzentwurf verabschiedet, der die Völkermordleugnung unter Strafe stellt. Künftig wird jeder, der einen Völkermord verherrlicht, leugnet oder grob verharmlost, mit einer Geldstrafe von 45.000 Euro sowie eine Gefängnisstrafe von bis zu einem Jahr ...
Berlin 19.01.2012: Gedenk- und Protestveranstaltung vor der Türkischen Botschaft in Berlin anlässlich des 5. Jahrestag der Ermordung von HRANT DINK
BU DAVA BÖYLE BİTMEZ H R A N T D İ N K` İ anmak ve katlini protesto etmek için buluşuyoruz katledilişinin 5. yılında 19.01.2012 Perşembe / Donnerstag, Um 17:00 Uhr T.C. Berlin Büyükelçiliği önü / Vor der Türkischen ...
Freitag, 20. Januar, 20:00 Uhr: Familiengarten, Oranienstraße 34, 10999 Berlin-Kreuzberg
Recep Maraşlı: Soykırım coğrafyasının son yüzyılı - Orte des Genozids in den letzten hundert Jahren Dr. Tessa Hofmann: Religions- und Glaubensfreiheit in der Türkei heute - Günümüz Türkiye’sinde din ve inanç özgürlüğü Dr. Gerayer Koutcharian: Das Türkei-Bild in Armenien ...
Heidelberg, 12.12.2011: Gemeinsam für Menschen- und Minderheitenrechte der Aramäer in der Türkei – Offener Brief des FASD an die Bundeskanzlerin und den Deutschen Bundestag
In seinem Appell, der von deutschen Menschenrechtsorganisationen, armenischen, pontosgriechischen und alevitischen Vereinen sowie Verbänden unterstützt wird, fordert der FASD den deutschen Gesetzgeber sowie die Bundesregierung auf, sich gegenüber der türkischen Regierung für eine grundsätzliche Verbesserung der Lage der Aramäer ...
Unterschriften-Sammlung zur Bewahrung des syrisch-orthodoxen Klosters Mor Gabriel in der Türkei
Am 26. Januar 2011 entschied der oberste Gerichtshof der Türkei in Ankara, dass große Teile des Besitzes des Klosters Mor Gabriel enteignet werden sollen. Dem 1600 Jahre alten Kloster gehört dieses Land jedoch schon seit Jahrhunderten. Allerdings war es, ...
Ankara, 23. November 2011: „Das tragischste Ereignis unserer jüngsten Vergangenheit“ – Entschuldigung für Dersim und darüber hinaus
Nicht zum ersten Mal hat sich der türkische Regierungschef Erdoğan öffentlich für den Massenmord entschuldigt, den 1937-39 türkische Armeeeinheiten auf Anordnung der damaligen kemalistischen Regierung begingen. Ohne diese Verbrechen als Völkermord zu qualifizieren, nannte sie Erdoğan im Herbst 2009 ...


