Aktuelles
Berlin-Mitte, 25. Und 26. Februar 2016, ab 9:30 Uhr: Internationale Konferenz „The Displacement, Extinction and Genocide of the Pontic Greeks, 1916-1923”
Das Institut für Diaspora- und Genozidforschung an der Ruhr-Universität Bochum veranstaltet an der Humboldt-Universität Berlin eine Fachtagung zum Völkermord an den Pontosgriechen, bei der auch übergreifende Aspekte des osmanischen Genozids zur Sprache kommen sollen. Konferenzsprachen sind Englisch und Deutsch. ...
Berlin, 11. Dezember 2015, 19:15 Uhr: Vortrag zum Tag der Menschenrechte: „Was hat das Jahr 2015 gebracht? Eine menschenrechtliche Bilanz“ von Ragıp Zarakolu
Zum Abschluss eines ereignisreichen Gedenkjahres referiert der türkische Menschenrechtler, Verleger, Publizist und AGA-Ehrenmitglied mit Blick auf die künftige Prävention von Genozid auf Einladung der Armenischen Kirchen- und Kulturgemeinde Berlin und der Integrationsbeauftragten des Bezirksamts Charlottenburg-Wilmersdorf im Festsaal des Rathauses ...
Berlin-Kreuzberg, 21. November 2015, ab 16:00 Uhr: „1915: Völkermord an ArmenierInnen – 2015: Uns der Geschichte gestellt?“
Das Veranstaltungsbündnis „Initiative Anerkennung“ lädt zu einem Vortrag (Dr. Gerayer Koutcharian, AGA e.V.) sowie einem Kulturprogramm (Stepan Gantralyan u.a.) mit Publikumsdiskussion in die Dachetage des Museums Kreuzberg (Adalbertstr. 96) ein. Einzelheiten: Veranstaltung in Berlin
Ansbach, 12. November 2015: Vortrag „Der osmanische Genozid an den Armeniern und Deutschlands Verantwortung“
Dr. Tessa Hofmann referiert im Katholischen Pfarrzentrum St. Ludwig. Veranstalter sind die Katholische Erwachsenenbildung Ansbach sowie die Ackermann-Gemeinde. Einzelheiten des Programms finden Sie hier: http://www.eo-bamberg.de/eob/dcms/sites/bistum/bildung/bildungswerke/kbw_ansbach/index.html?f_action=show&f_newsitem_id=135466&tm=5
Berlin, 26. Oktober 2015: „Anerkennung des osmanischen Genozids nicht der Realpolitik opfern!“ – Appell des AGA-Vorstands an den Bundestag und die Bundesregierung
In einem Offenen Brief wendet sich der Vorstand der Arbeitsgruppe Anerkennung gegen die Entscheidung der Großen Koalition, die zweite und dritte Lesung der Anerkennungs-Resolution des Bundestags mit Rücksicht auf die Türkei ad infinitum zu verschieben: OFFENER BRIEF ANERKENNUNG ...
Ankara, 16. Oktober 2015: Türkische Menschenrechtsorganisationen kritisieren scharf das Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte
Die Menschenrechtsvereinigung der Türkei (IHD) sowie das Zentrum Wahrheit-Gerechtigkeit-Erinnerung (HAFIZA Merkez) bildeten in dem Verfahren Perincek vs. Schweiz gemeinsam mit dem kanadischen Institute for Genocide and Human Rights Studies (IGHRS, Toronto) eine Koalition, die der EGMR als Dritte Seite ...
Straßburg, 15. Oktober 2015: EGMR verurteilt schweizerische Justiz und erlaubt Genozidleugnung im Rahmen der Meinungsfreiheit
Soeben hat der Präsident des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte das Urteil in der seit 2008 anhängigen Sache Perincek vs. Schweiz verkündet. Die Oberste Kammer des EGMR bestätigt als letzte Instanz das vorherige Urteil des EGMR vom 17.12.2013, in dem ...
30. September 2015: Die Präsidenten der International Association of Genocide Scholars appellieren an den Deutschen Bundestag, den osmanischen Genozid in Schriftform anzuerkennen
Mit ihrem gemeinsamen Schreiben appellierten die zehn bisherigen Präsidenten der international größten Berufsvereinigung von Genozidwissenschaftler_innen an den Deutschen Bundestag, den Genozid an „der armenischen, assyrischen und griechischen Bevölkerung des Osmanisches Reiches“ in Schriftform anzuerkennen. Ihre postalisch und per Email versandten ...
Straßburg, 15. Oktober 2015, 11:45: EMGH-Präsident Dean Spillmann verkündet das endgültige Verdikt in der Causa Perincek ./. Schweiz
Wir wagen keine Prognose und weisen nur auf die Pressekonferenz der Gesellschaft Schweiz-Armenien (GSA) um 15:30 Uhr in Bern hin. In Straßburg ist GSA durch ihren Anwalt Dr. Frédéric Krenc vertreten.
Berlin, 13. Oktober 2015, 19:30 Uhr: „Ein schwarzer Strom ergoss sich gen Süden…: Bilanz eines Genozids“ – Vortrag (Dr. Tessa Hofmann) mit Diskussion
Vor 100 Jahren begann, hinter der Nebelwand des 1. Weltkriegs, der Genozid an armenischen Christen. Obwohl der Genozid an den Christen im Osmanischen Reich neben dem Holocaust inzwischen zu den am besten erforschten Beispielen von Völkermord im 20. Jahrhundert ...
Berlin-Charlottenburg, 12. und 13. September 2015: „Tag des Offenen Denkmals“ 2015 in Berlin und Gedenkveranstaltung
Der bundesweite „Tag des Offenen Denkmals“ (Veranstalter: Deutsche Stiftung Denkmalschutz und Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt) steht 2015 unter dem Motto „Handwerk, Technik, Industrie“, in Berlin unter dem Zusatzmotto „Berlin baut denkmalgerecht“ (http://www.stadtentwicklung.berlin.de/denkmal/denkmaltag2015/programmliste.php). FÖGG e.V. wird bei dieser Gelegenheit ...
11. August 1904: Die Schlacht am Waterberg – Beginn des ersten Genozids des 20. Jahrhunderts – Presseerklärung der Arbeitsgruppe Anerkennung (AGA)
Die „Schlacht am Waterberg“ zwischen deutschen kolonialen „Schutztruppen“ und indigenen Kriegern bezeichnet die Niederschlagung des Aufstands der (Ova)Herero, Nama, Darama und San gegen ihre zunehmende Entrechtung und Enteignung seit 1884. Unter der Führung Generalleutnants Lothar von Trotha ging dieser ...
31. Juli 2015: Lateinamerikanisches Parlament erkennt Genozid an Armeniern an
Die Initiative für eine Resolution ist vor allem Ecuador zu verdanken: http://www.prensacentroarmenio.com.ar/?p=1931&lang=en
Berlin, 2. Juni 2015: Konstanzer Historikerin fordert Historikerkommission zur „Aufarbeitung des deutschen Wissens und des deutschen Unterlassens“ beim osmanischen Genozid
Während einer Gedenkveranstaltung für aramäischsprachige Genozidopfer in der Berliner Gedächtniskirche kritisierte die Konstanzer Historikerin Prof. Dr. Dorothea Weltecke die Untätigkeit der deutschen Geschichtsforschung und forderte die Bundesregierung auf, eine Historikerkommission mit der Aufarbeitung des deutschen Schuldanteils am osmanischen Genozid ...
Leer (Ostfriesland), 18.06.2015 : Ein drei Meter hoher Kreuzstein zum Gedenken an armenische Genozidopfer
Dank der Initiative ihres armenischstämmigen Bürgers Albert Towmasjan erhält die Stadt Leer nun auch einen Kreuzstein zum Gedenken an die armenischen Opfer des osmanischen Weltkriegs-Genozids an christlichen Bürger_innen. Nachdem der damalige parteilose Bürgermeister Kellner schon 2014 der Errichtung des ...
Berlin, 12. Juni 2015: Bundestagsresolution – Regierungspartei antwortet auf Anfrage des AGA-Vorstands
Am 17. Mai hatte der AGA Vorstand den CDU-Fraktionsvorsitzenden Volker Kauder wegen der noch immer nicht verabschiedeten Bundestagsresolution zum Genozid an den osmanischen Armenier_innen sowie weiteren christlichen Opfergruppen (Aramäer_innen/Assyrer_innen, kleinasiatische und pontische Griech_innen) angeschrieben. Mitte Juni antwortete der Referent ...
Delmenhorst, 14. Juni 2015, ab 14:00 Uhr: Gedenkveranstaltung und Vortrag „Verfolgung und Vernichtung der Aramäer im Osmanischen Reich 1914-1918“
Die syrisch-orthodoxe Gemeinde Delmenhorsts gedenkt in ihrer Kirche der Opfer des osmanischen Genozids an aramäischsprachigen Christen und hat aus diesem Anlass die AGA-Vorsitzende Dr. Tessa Hofmann zum Vortrag und anschließender Diskussion eingeladen. Amill Gorgis (u.a. Vorsitzender der Fördergemeinschaft für ...
Brasilia, 27. Mai 2015: Brasilien anerkennt Genozid an Armeniern
Der brasilianische Bundessenat verabschiedete einstimmig eine Resolution zur Anerkennung des Genozids an den Armeniern, in der auch die Leistungen armenischer Flüchtlinge in der Gesellschaft, Wirtschaft und Kultur des Landes gewürdigt wurden. Brasilien ist damit der 23. Staat, der den ...
Berlin-Dahlem, 24. bis 28. Juni 2015: Wissenschaftliche Konferenz zum Genozid an aramäischsprachigen Christen
Das Seminar für Semitistik und Arabistik der Freien Universität Berlin veranstaltet eine internationale „Sayfo“-Tagung zum Genozid an „Assyrern und Aramäern“; Einzelheiten finden sich auf dieser Webseite: http://www.geschkult.fu-berlin.de/e/semiarab/semitistik/Aktuelles/Sayfo15.html
Berlin, 28. Mai 2015: „Damit Vergangenheit Zukunft hat“ – Pressemitteilung der Deutschen Stiftung Denkmalschutz
Das Ortskuratorium Berlin der privaten Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) veröffentlicht anlässlich der Umwidmung der sanierten denkmalgeschützten Grabmale auf dem Evangelischen Luisenkirchhof III zu einer Genozidgedenkstätte folgende Pressemitteilung: Downloads: DSD Genozidopfer - Pressemitteilung (156kb)


















