Aktuelles
GENOZID IST DAS PASSENDE WORT, GERECHTIGKEIT bleibt UNSER ZIEL! Erklärung zum 24. April 2013
Zwei Ereignisse stehen bevor: im September diesen Jahres die Bundestagswahl, und am 24. April 2015 das Gedenken an den Beginn der Vernichtung der Armenier im Osmanischen Reich, der mit der massenhafte Festnahme der Elite einsetzte. Je nach Anlass und Betrachtung ...
Berlin, 21. und 23. März (1933/2013): Vor 80 Jahren – Lehren aus dem deutschen Ermächtigungsgesetz
Vor 80 Jahren ermächtigte nach dem Reichstagsbrand der deutsche Gesetzgeber die inzwischen nationalsozialistisch dominierte Regierung, am Parlament vorbei Gesetze zu erlassen – der Weg war frei für die Nazis auf ihrem Weg zur Verfolgung nicht nur politischer Gegner, sondern ...
Berlin, 4. März 2013: Ruth Barnett zum ersten Ehrenmitglied der Arbeitsgruppe Anerkennung ernannt
Auf seiner Sitzung vom 4. März 2013 beschloss der Vorstand der Arbeitsgruppe Anerkennung – Gegen Genozid, für Völkerverständigung, Ruth Barnett (London) zum ersten AGA-Ehrenmitglied zu ernennen. Ruth Barnett wurde 1935 in Berlin als Tochter eines jüdischen Vaters deutscher Staatszugehörigkeit ...
Frankfurt/Main, 24. April 2013: Verein der Völkermordgegner ruft zur Mahnwache und Demonstration auf
Unsere Partnerorganisation SKD hat ihr Programm für die diesjährigen Veranstaltungen am Trauer- und Gedenktag an den Beginn des Genozids an den Armeniern bekannt gegeben. Mit tiefem Respekt verbeugen wir uns im Gedenken an die Opfer des Genozids ...
Stockholm, 16. Januar 2013: TÜRKISCHER EU-MINISTER VERGLEICHT ANERKENNUNG DES GENOZIDS (SEYFO) AN ARAMÄERN UND ASSYRERN MIT MASTURBATION – gemeinsame Erklärung von AGA, SKD und HDF
Bei einem Treffen mit assyrischen Organisationen in der schwedischen Hauptstadt warf der türkische EU-Minister Egemen Bağış in Gegenwart der türkischen Botschafterin Zergün Korutürk dem schwedischen Parlamentsabgeordneten Yilmaz Kerimo vor: "Was erreicht ihr Assyrer damit, dass ihr die Seyfo-Frage wie ...
Berlin-Grunewald, 27. Februar 2013, 13:00 Uhr: „Schluss mit der Lynchkampagne gegen Akram Aylisli!“ – Mahnwache vor der aserbaidschanischen Botschaft Berlin
Die Initiative DurDe_Deutschland (Sag STOPP zum Rassismus!) ruft zu einer Mahnwache vor der aserbaidschanischen Botschaft (Hubertusallee 43, 14193 Berlin) auf. Die Arbeitsgruppe Anerkennung unterstützt diesen Aufruf und bittet um möglichst zahlreiche Beteiligung. Schluss mit der Lynchkampagne gegen Akram ...
Berlin-Mitte und Berlin Charlottenburg, 24. Februar 2013: „Das darf nie wieder geschehen!“ – Veranstaltungen im Gedenken an die Opfer des Massakers in Sumgait (27.-29.02.1988)
Gemeinsam mit den beiden armenischen Gemeinden Berlins, dem European Center for Artsakh e.V. sowie dem Verband der Europäischen und Armenischen Fachleute ruft die Arbeitsgruppe Anerkennung (AGA) zum diesjährigen Jahresgedenken auf. Die Pogrome in der aserbaidschanischen Industriestadt Sumgait Ende Februar ...
Strasbourg, 17th December 2013: A BLACK DAY FOR GENOCIDE PREVENTION, A FEAST DAY FOR GENOCIDE DENIERS
Nachfolgend veröffentlichen wir den Kommentar der AGA-Vorsitzenden Tessa Hofmann zur Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR). A personal comment Yesterday’s publication of the decision of the European Court of Human Rights (ECHR) on the complaint by the Turkish ...
Berlin-Köln, 15. Februar 2013: FÖGG geht online
Die Ende 2011 in Berlin gegründete gemeinnützige Fördergemeinschaft für eine Ökumenische Gedenkstätte für Genozidopfer im Osmanischen Reich e.V. (FÖGG) stellt ihre Webseite vor. Dazu gehört auch der Abschnitt „Stimmen aus dem Dunkel“ mit Texten von Überlebenden und Augenzeugen des ...
Baku, Februar 2013: Aserbaidschanischer Autor Ekrem Eylisli in Lebensgefahr – wegen zu sympathischer Darstellung von Armeniern!
Mit der Veröffentlichung seiner Novelle “Steinträume” in der russischen Literaturzeitschrift “Drushba Narodow” (“Völkerfreundschaft”), in der er den Versuch zweier Aserbaidschaner schildert, das Leben ihrer armenischen Nachbarn während der Pogrome am Ende der Sowjetherrschaft zu retten, erregte der 75jährige Ekrem Eylisli ...
Mainz, 14. Januar 2013: Karnevalsmetropole probt den Eiertanz – Streit um eine Armenien-Ausstellung im Mainzer Gutenberg-Museum
Die Sonderausstellung „Schriftkunst und Bilderzauber“, die anlässlich der 500-Jahr-Feier der armenischen Druckkunst im Gutenberg-Museum gezeigt wurde, erwähnt den Genozid an den Armeniern. Das rief turnusmäßig den Protest türkischer Vereinigungen sowie des stellvertretenden türkischen Generalkonsuls Ismail Civelik auf den Plan, ...
IN MEMORIAM HRANT DINK – Berlin (18.01., 19:00 Uhr) und Köln (21.01.2013, 19:00 Uhr)
Der Journalist Hasan Cemal liest aus seinem Buch „1915: Ermeni soykιrιmι“, in Berlin in der Humboldt-Universität, an der Kölner Universität im Rahmen des Gedenkens an die seines armenischen Berufskollegen Hrant Dink (Veranstalter: Hrant Dink Forum Köln). Die anschließende Diskussion ...
IN MEMORIAM HRANT DINK: Berlin-Charlottenburg, 18.1.2013, 18:30 Uhr: Seelenmesse für Hrant Dink
Die Armenische Kirchen- und Kulturgemeinde Berlin e.V. feiert die Seelenmesse im Gedenken an Hrant Dink in der Evangelischen Luisenkirche (Gierkeplatz, Berlin-Charlottenburg).
Frankfurt/Main, 19. Januar 2013, 17:00 Uhr: Mahnwache „GERECHTIGKEIT FÜR HRANT DINK – GERECHTIGKEIT FÜR DAS ARMENISCHE VOLK“
Der Verein der Völkermordgegner e.V. ruft auf zur Mahnwache sowie Kundgebung in Frankfurt/Main Zeil (am weißen Brunnen). Downloads: Gedenkveranstaltung für HrantDink - 2013 (181kb) Gedenkveranstaltung für HrantDink - 2013 (türkisch) (250kb)
Berlin-Friedrichshain, 20. Januar 2013, 19:00 Uhr: Buchpräsentation
Im Istanbuler „Belge“-Verlag erschien soeben die türkische Ausgabe des Sammelbandes „Verfolgung, Vertreibung und Vernichtung der Christen im Osmanischen Reich“ (dt. Ausgaben 2004; 2007, LIT-Verlag). Sie besitzt ihre eigene Verfolgungsgeschichte: Die Übersetzung aus dem Deutschen ins Türkische besorgte die linksoppositionelle ...
Berlin, 19. Januar 2013: IN MEMORIAM HRANT DINK – IM NAMEN HRANT DINKS: FÜR GERECHTIGKEIT, GEGEN NATIONALISMUS
Der armenische Journalist und Menschenrechtler Hrant Dink starb, weil er als Bürger der Türkei gewagt hatte, tabuisierte Bereiche der Gründungsgeschichte der Republik Türkei anzusprechen, insbesondere den bis heute offiziell bestrittenen Genozid an Armeniern osmanischer Staatszugehörigkeit. Zugleich gilt Hrant Dink ...
AUSSTELLUNG ZUR GENOZIDLEUGNUNG IST KEINE „Alternative“ DENIALIST EXHIBITION IS NO „Alternative“
Eine Ausstellung in der Königlichen Bibliothek zu Kopenhagen zum Leben und Werk von Skandinavierinnen, die während des Ersten Weltkrieges Augenzeuginnen der Vernichtung der armenischen Bevölkerung im Osmanischen Reich geworden waren, löste den routinemäßigen Protest der örtlichen türkischen Diplomatie aus. ...
Den Haag, 22. November 2012: Dersimis reichen Klageschrift beim Internationalen Strafgerichtshof ein
Die Letzten sind in diesem Fall die ersten: Als letzte der sich nicht als muslimisch definierenden Volksgruppen der Türkei haben die Dersimis in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts Völkermord erlitten. Doch sie sind die ersten, die dagegen vor ...
Berlin-Schöneberg, 24. November 2012: AGA-Mitgliedervollversammlung und Neuwahl des Vorstands
Traditionsgemäß führte die Arbeitsgruppe Anerkennung – Gegen Genozid, für Völkerverständigung e.V. ihre Mitgliedervollversammlung im Rathaus Schöneberg durch. In seinem Bericht schilderte der Vorstand auch die Vorbereitungen für seine Aktivitäten im Zeitraum 2013/4: Mit Blick auf die Bundestagswahlen 2013 und ...
Appell an Stadtrat Halle: Genozid beim Namen nennen
Auf Antrag der Armenischen Gemeinde Halle hat die Oberbürgermeisterin der Stadt der Errichtung eines Gedenksteins (Kreuzsteins) für die Opfer des Völkermords im Jahr 1915 zugestimmt. In der Vorlage für die Kreuzsteinerrichtung im Jahr 2015 stand ursprünglich das Wort Völkermord. ...


















