Aktuelles
Berlin, Samstag, den 18. März 2006: Interkulturelles Programm „Schwierigkeiten des Erinnerns – der Völkermord an den Armeniern“
Unter diesem Motto hat die Arbeitsgruppe Anerkennung - Gegen Genozid, für Völkerverständigung (AGA) gemeinsam mit der Aktion Sühnezeichen - Friedensdiensten e.V. , dem Menschenrechtsverein Türkei-Deutschland (TÜDAY) e.V. sowie mit dem Europäischen Zentrum für Kurdische Studien - Berliner Gesellschaft zur Förderung ...
Berlin, 6. März 2006: Innensenator Ehrhart Körting (SPD) gegen Demo Verbot
Wie aus einer Meldung in der "tageszeitung" hervorgeht, will der Berliner Innensenator die für den 18. März angemeldete "Großdemonstration" türkischer Ultranationalisten gegen die "Armenierlüge" zulassen, denkt aber weiterhin über mögliche Auflagen nach. Die Arbeitsgruppe Anerkennung bittet jeden, sich möglichst ...
Berliner PDS – Landtagsabgeordneter fordert: „Demonstration türkischer Ultranationalisten verhindern!“
In einer Pressemitteilung forderte der migrationspolitische Sprecher der PDS-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus, Giyasettin Sayan, unter anderem ein Verbot der nationalistischen türkischen "Arbeiterpartei". Er forderte auch den Berliner Innensenator auf, die für den 18. März angemeldete türkische Nationalistendemonstration zu verbieten. ...
Nachitschewan Update(4): Stellungnahmen des Europäischen Parlaments (16.02.2006) und der UNESCO
Europäisches Parlament verurteilte am 16. Februar 2006 die Zerstörung des armenischen Friedhofs bei der Stadt Dschura (Dschulfa). Wir veröfentlichen ebenso die Antwort der Unesco-Beauftragte für Kultur über die jüngste Zerstörung des armenischen Friedhofs bei der Stadt Dschura. Downloads: ...
Weltweit: Der 15. März rückt näher. Ein Tag wie jeder andere?
Offenbar nicht für türkische Nationalisten. Sie machen sich schon seit Monaten Gedanken, wie sie den Tag würdig begehen, an dem 1921 in Berlin-Charlottenburg ein junger Armenier den ehemaligen Innenminister und späteren Regierungschef des Osmanischen Sultanats, Mehmet Ali Tala(a)t, zur Vergeltung ...
Nachitschewan Update (3): AGA-Mahnwache in Berlin und aserbaidschanische Dementis in Brüssel
Am 27. Januar fand vor der aserbaidschanischen Botschaft zu Berlin eine polizeilich genehmigte, zweistündige Mahnwache statt, zu der die AGA aufgerufen hatte. Bei frostigem, aber sonnigem Wetter versammelte sich eine internationale Schar von Protestlern mit armenischen, griechischen, italienischen sowie ...
Vogelgrippe in der Türkei: Keine Warnung an die kurdische Bevölkerung
Die Vogelgrippe hat nun auch in der Türkei Opfer gefordert, und zwar unter den Kindern der Ärmsten. Also unter Kurden. Doch der türkische Staat lässt sich nicht dazu herbei, in ihrer Muttersprache über die Gefahren aufzuklären. Aus aktuellem Anlass ...
Daniel J. Goldhagen schreib an die türkische Regierung
Offener Brief von Daniel Goldhagen Seit 1945 ringen die Deutschen, deutsche Politiker eingeschlossen, mit den Verbrechen ihres Landes und ihrer Landsleute. Hauptsächlich geht es darum, sich dem brutalen Mord an sechs Millionen Juden während des Holocaust zu stellen. Diese ...
Update 2: Aktivitäten gegen den Ethnozid in Nachitschewan
Wie angekündigt, führte die Initiative "Armenische Studenten für Nachitschewan" am 4. Januar 2006 vor dem Kölner Dom eine zweistündige Mahnwache durch, die auch von der AGA unterstützt wurde und zu der wir aufgerufen hatten. Die Arbeitsgruppe Anerkennung hat sich ...
Update zum Ethnozid in Nachitschewan
Die jüngsten Zerstörungen auf dem einzigartigen armenischen Friedhof von Dschura (Dschulfa) durch aserbaidschanische Militärangehörige sind zurzeit offensichtlich eingestellt worden. Dies mag an den zahlreichen Beobachtern im iranischen Grenzgebiet liegen liegen, darunter viele Journalisten und der armenisch-apostolische Bischof von Tabris (Täbris), die ...
Istanbul, 22. Dezember 2005: Journalist wegen Zweifel an offizieller Geschichtsversion zu Geldstrafe verurteilt
Ein Istanbuler Gericht verurteilte am 22. Dezember 2005 den türkischen Journalisten und Herausgeber der linksorientierten Zeitung "Yeni Dünya Icin Cagri", Aziz Oser, weil er Zweifel an der offiziellen Geschichtsversion über den Völkermord an den Armeniern artikuliert hat, zu einer Geldstrafe von umgerechnet ...
Dschura (Dschulfa; Nachitschewan): Zerstörung des historischen armenischen Friedshof wird fortgesetzt
Armenische Medien berichten, dass Angehörige des aserbaidschanischen Militärs die bereits 1998 eingeleitete systematische Zerstörung des geschichtlich wie kunsthistorisch bedeutenden armenischen Friedhofs bei der Stadt Dschura (Dschulfa) in der historischen armenischen Provinz Nachitschewan fortsetzen. Diese ganz offenkundig staatlich unterstützte Zerstörung ...
16. Dezember 2005, Litauen: Parlament erkennt den Völkermord an den Armeniern an
16 December 2005 (RFE/RL) -- The Lithuanian Parliament, or Seimas, today approved a resolution recognizing as genocide the slaughter of Armenian subjects of the Ottoman Empire during World War I, RFE/RL’s Armenian Service reports. Lithuanian parliamentarians also called ...
Amnesty International: „Äußerst besorgt wegen häufiger Anwendung von Artikel 301 des türkischen Strafgesetzbuches“
In einer Presseerklärung vom 1. Dezember 2005 hat die internationalen Gefangenenhilfsorganisation "Amnesty international" ihre große Besorgnis über die zunehmende Anwendung von Art. 301 TStGB bekannt gegeben. Dieser Artikel wurde in der am 1. Juni 2005 von der Großen Nationalversammlung ...
„Rückschritt bei der Demokratisierung“: Komitee gegen Rassismus und Diskriminierung des Menschenrechtsvereins der Türkei veröffentlicht Halbjahresbericht zur Lage ethnischer Minderheiten
Das Komitee gegen Rassismus und Diskriminierung der Istanbuler Sektion des türkischen Menschenrechtsvereins (türk. abgekürzt IHD) veröffentlichte seinen Halbjahresbericht (Januar bis Juli 2005) zur Minderheitenlage in der Türkei. Die Berichterstatter gelangen zu einem negativen Ergebnis: "Insgesamt ist ein Rückschritt bei ...
Edinburgh (Schottland), 17. November 2005: Stadtrat von Edinburgh anerkennt den Völkermord an den Armeniern
Am 17. November stimmte das Stadtparlament von Edinburgh mit 29 gegen 16 Stimmen für eine von der sozialdemokratischen Labour Party eingebracht Motion zur Anerkennung des Völkermordes an den Armeniern. „Der Rat anerkennt, dass es auf beiden Seiten des Konflikts, ...
Gewisser Rückgang des Respekts für Religionsfreiheit erkennbar
Das US-Außenministerium veröffentlichte am 8. November 2005 seinen jährlichen Länderbericht über Religionsfreiheit. Für den Berichtszeitraum 2004 stellt die herausgebende Regierungsbehörde fest, dass ein gewisser Rückgang des Respekts für Religionsfreiheit in der Türkei erkennbar war. Wie jeder derartige Bericht, widerspiegelt ...
AGA-Filmempfehlung: Spielfilm „Warten auf die Wolken“ (Bulutlari Beklerken) ab 8. Dezember 2005
AGA-Filmempfehlung für Berlin, Dresden, Frankfurt/Main, Hamburg, Leipzig, München,Ulm: Spielfilm "Warten aufdie Wolken" (Bulutlari Beklerken) ab 8. Dezember 2005. Spielfilm WARTEN AUF DIE WOLKEN (Bulutlari Beklerken) von Yesim Ustaoglu (Türkei 2004), Länge 88 Min., Original (Türkisch) mit deutschen Untertiteln Filmbeschreibung: ...
Türkische Regierung kritisiert scharf Schadensregulierung mit Nachkommen armenischer Genozidopfer
Am 13. Oktober 2005 einigte sich die französische AXA Versicherung außergerichtlich mit den etwa 5000 Nachfahren von über 10.000 armenischen Genozidopfern, die bei der 1996 von AXA übernommenen Union-Vie versichert waren, auf die Zahlung von 14,4 Millionen EUR Schadensersatz. ...
Schottische Polizei beschlagnahmt Propagandamaterial
Wie die türkische Zeitung "Zaman" meldet, hat die schottische Polizei vier DVDs und CD-Roms beschlagnahmt, die am 24. Oktober 2005 in Edinburgh auf einem Symposium über den Völkermord an den Armenier gezeigt werden sollten. Das türkische Material, das den ...
